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Ein Briefwechsel
Entstehung
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falschheilige Sagennot zu erträumen. Ja, die Bedrohtenund Aufgehaltenen müssen ihm schließlich noch helfen,damit es nicht den Erdteil mit sich reiße und gar in denKrieg ausbreche, auf den es, als auf die ultima ratio,immer noch die Augen gerichtet hält. Die reifen und ge-bildeten Staaten wobei ich unter »Bildung« die Be-kanntschaft mit der grundlegenden Tatsache verstehe,daß der %rieg nidht mehr erlaubt ist behandeln diesgroße, gefährdete und alles gefährdende Land oder viel-mehr die unmöglichen Führer, denen es in die Hände ge-fallen, wie Aerzte den Kranken: mit größter Nachsichtund Vorsicht, mit unerschöpflicher, wenn auch nichtgerade ehrenvoller Geduld; jene aber glauben, »Politik«,Macht- und Hegemonie-Politik gegen sie treiben zu sol-len. Das ist ein ungleiches Spiel. Macht einer »Politik«,wo die anderen an Politik gar nicht mehr denken, sondernan den Frieden, so fallen ihm vorübergehend gewisseVorteile zu. Die anachronistische Unwissenheit darüber,daß der Krieg nicht mehr statthaft ist, trägt selbstver-ständlich eine Weile »Erfolge« ein über die, die es wissen.Aber wehe dem Volk, das, weil es nicht mehr ein nochaus weiß, am Ende wirklich seinen Ausweg in den Gottund Menschen verhaßten Greuel des Krieges suchte!Dies Volk wäre verloren. Es wird geschlagen werden,daß es sich nie wieder erhebt.

Sinn und Zweck des nationalsozialistischen Staats-systems ist einzig der und kann nur dieser sein: dasdeutsche Volk unter unerbittlicher Ausschaltung, Nieder-haltung, Austilgung jeder störenden Gegenregung fürden »kommenden Krieg« in Form zu bringen, ein

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