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Der Bruder : Tagebuchblätter
Entstehung
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vJhne die entsetzlichen Opfer, welche unausge-setzt dem fatalen Seelenleben dieses Menschen fallen,ohne die umfassenden moralischen Verwüstungen,die davon ausgehen, fiele es leichter, zu gestehen,daß man sein Lebensphänomen fesselnd findet. Mankann nicht umhin, das zu tun: niemand ist der Be-schäftigung mit seiner trüben Figur überhoben - dashegt in der grob effektvollen und verstärkenden (am-phfizierenden) Natur der Politik, des Handwerksalso, das er nun einmal gewählt hat - man weiß, wiesehr nur eben in Ermanglung der Fähigkeit zu irgend-einem anderen. Desto schlimmer für uns, desto be-schämender für das hilflose Europa von heute, daser fasziniert, worin er den Mann des Schicksals, denAllbczwinger spielen darf und dank einer Verket-tung phantastisch glücklicher - das heißt unglück-seliger - Umstände, da zufällig kein Wasser fließt,das nicht seine Mühlen triebe, von einem Siege überdas Nichts, über die vollendete Widerstandslosigkeit,zum anderen getragen wird.

Dies auch nur zuzugeben, die bloßen leidigenTatsachen anzuerkennen, kommt schon moralischer

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