zu touristisch ungewöhnlicher (Jahreszeit, just als der Sommerkam, gegen Ende Juni, auf brach,' Rüdiger Schildknapp hatte erzum Mitkommen beredet.
XXIV
Als ich in den grossen Ferien 1912, noch von Kaisersaschernaus, mit meiner jungen Gattin Adrian und Schildknapp in demsabinischen Bergnest besuchte, das sie sich zum Aufenthaltgewählt hatten, war es schon der zweite Sommer, den die Freundedort verlebten: Sie hatten den Winter in Rom zugebracht undschon im Mai, als die Wärme wuchs, das Gebirge und dasselbegastliche Haus wieder aufgesucht, wo sie voriges Jahr währendeines Aufenthaltes von drei Monaten sich heimisch zu fühlengelernt hatten.
Der Ort war Palestrina, die Geburtsstätte des Komponisten,Praeneste mit ihrem antiken Namen und als Penestrino, Trutz-burg der Fürsten Colonna, von Dante im 27. Gesänge des Infer-no erwähnt, - eine pittoresk am Berge lehnende Siedlung, inwelche vom unteren Kirchplatz eine von den Häusern beschat-tete, nicht eben reinliche Treppengasse hineinführte. EineSorte kleiner schwarzer Schweine lief darauf herum, und leichtkonnte von den breitbepackten Eseln einer, die dort ebenfallsauf und ab schritten, mit seiner ausladenden Last den unacht-samen Fussgänger an die Häuserwand drücken. Über die Ort-schaft hinaus führte die Strasse als Bergsteig weiter, aneinem Kapuzinerkloster vorbei auf den Gipfel des Hügels zuder nur noch in geringen Trümmern vorhandenen Akropolis, beider auch die Ruinen eines antiken Theaters gelegen waren.
Helene und ich stiegen während Unseres kurzen Aufenthalts-mehrmals zu diesen würdigen Resten hinauf, während Adrian,
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