ihrer Meinung, dass mit der Bereitschaft zum Tode alles imVoraus beglichen sei, dann sei sie quitt gewesen und habe dasIhre dahin gehabt.
Man besuchte den Kuhstall, sah bei den Rössern ein undtat einen Blick in den Schweinekoben, während die Wirtin vondem Präulein erzählte, das sie beherbergt. Auch zu den Hüh-nern ging man und zu den Bienen hinter dem Hause, und dannfragten die Freunde nach ihrer Zeche, die aber für N£ll er-klärt wurde. Sie dankten für alles und radelten nach Walds-hut zurück, ihren Zug zu gewinnen. Bass der Tag nicht verlorengewesen und Pfeiffering ein bemerkenswerter Flecken sei, darinstimmten sie überein.
Adrians Seele bewahrte das Bild dieser Örtlichkeit, abernoch für längere Zeit bestimmte es nicht seine Entschlüsse.
Er wollte fort, aber weiter fort, als bloss eine Eisenbahn-stunde gegen die Berge. Von der Musik zu Love's labor lostwar damals die Klavierskizze der exponierenden Szenen geschrie-ben; aber die Arbeit stockte; die parodistische Künstlichkeitdes Stils war schwer durchzuhalten, sie bedingte eine stetssich erneuernde Excentrizität der Laune und machte den Wunschnach Femluft, tieferer Fremde der Umgebung rege. Unruhebeherrschte ihn. Seines Familienzimmers in der Bambergstrasse,das ihm nur unsichere Einsamkeit bot, und in das plötzlichjemand eintreten mochte, um ihn zur Gesellschaft zu rufen,war er müde. "Ich suche", schrieb er mir, "frage innerlichin der Welt herum und lausche auf Weisung nach einem Ort, woich mich recht vor der Welt vergraben und ungestört mit meinemLeben, meinem Schicksal Zwiesprache halten könnte..." Selt-same, ominöse Worte! Soll mir nicht kalt werden in der Magen-grube, mir die Schreibhand nicht zittern bei dem Gedanken,für welche Zwiesprache, welche Begegnung und Abrede er, be-wusst oder unbewusst, den Schauplatz suchte?
Es war Italien, für das er sich entschloss, und wohin er,
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