In unserem Verlage erschien soeben von
Johannes schlaf:
Novalis und Sophie von Kühn.
Line Studie.
Mit meisterhaftem Griff faßt Schlaf in die Seeledieses verlorenen. Mit unerbittlicher Logik und Güte ent-wirrt er die dunklen Anfänge, hebt die Untergründe feinerLiebe ans Licht, leitet Schritt für Schritt an der Hand derunbedeutendsten vermerke das schlummernde Unheil ausder Lust der ersten Triebe in die dumpfe Dual des Seelcn-leidens, dem der Dichter mit dem Tode seiner Braut ver-fallen ist, die in ihm jenes natürliche Gift geweckt hat,das ihn nie wieder ihrer vergessen läßt.
Ls ist, als fülle Schlaf im Laufe der Seiten all dasaus, was Novalis aus sich hatte herausholcn wollen, dessenUnbegreiflichkeit er in den Zeilen überraschen zu könnenglaubte. Durch alle Phasen und Krisen der Krankheitführt uns dieses Luch Tag für Tag, durch das An- undAbschwellcn im dumpfen Kampf des kebensinstinktes unddes lichten Willens gegen den Dämon, der die zerrüttendenWellen der besessenen Pspche in immer kürzeren Inter-vallen auf die Agonie zutreibt.
Preis Mk. f.80
Ferner erschien von
Johannes Schlaf:
N) ^ H 0 ^, Drama in Z Aufzügen.
Preis Mk. 2.—
<L. w. Bonsels, Buch-Verlag,München-Schwabing.