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Bilse und ich
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findung; aber noch sicherer ist, daß er nichtviel Gewicht darauf legte, und nicht viel Ge-brauch davon machte. Hat er je eine Fabelerfunden? Auch die krausen Intrigen feinerLustspiele sind nicht von ihm erdacht. Grarbeitete nach alten Theaterstücken, nach italieni-schen Novellen und übrigens, erzürnter Leser,porträtierte er Zeitgenossen, wenn auch aufleidlich andere Art als der Aollege von For-bach. Gr porträtierte zum Beispiel einen dickenMann seiner Bekanntschaft, der, wie ich höre,Herr Ghettle hieß, und es wurde John Fal-staff daraus. Gr fand viel lieber, als daß ererfand. Gr trieb irgend eine naive Geschichteauf, die tauglich schien, ihm als Gleichnis undbuntes Kleid, als sinnliches Mittel zur Dar-stellung eines Grlebnisses, einer Zdee zu dienen.Seine Folgsamkeit der Vorgefundenen Fabel,seine Demut der gegebenen Aeußerlichkeit gegen-über ist erstaunlich, ist rührend, ja sie müßteunfrei und kindlich wirken, wenn sie sich nichtals eine vollkommene Verachtung des Gegen-ständlichen erklärte, als die Verachtung einesDichters, dem das Stoffliche, der Mummen-