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Der Erwählte : Roman
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und Busse und in der Gnade*"

Sie sann:

"Bruder und Schwester. Und wo ist Wiligis Seele?"

"Meines Vaters Seele? Frau, habt Ihr nie gehoert, dass Wires fertig brachten, einen Heidenkaiser los aus der Hoelle zubeten? Nun denn, kein Bangen um meinen teueren Ohm, den ich sogern im Leben noch angetroffen haette, den wir einst aber antref-fen werden im Paradiese."

"Heil, Kind, deiner SchluesselgewaltI Du warst so jung, alsdu von mir gingst und unserer zweiten Tochter die Taufe verwei-gertest. Wirst du sie ihr jetzt, in deiner paepstlichen Reife,gewaehren?"

"Unsere Toechterl" rief er. "Wo sind sie?"

"Es war mir etwas empfindlich", erwiderte sie, "dass du nochnicht nach ihnen fragtest. Sie sind im Geheimen Vorzimmer."

"So weit von hier? Man soll sie vor Uns bringen, sogleichi"

Das geschah. Stultitia und Humilitas kamen zu ihnen hereinins Innerste und durften auch nur den Ring, nicht den Pantoffelkuessen.

"Liebe Nichten", sagte Gregorius, "so nennen Wir euch, daeuere Mutter im Papste einen Seitenverwandten erfunden hat.

Wir freuen Uns lebhaften Herzens, euch kennen zu lernen in eurerverschiedenartigen Lieblichkeit."

Zu Sibyllen aber sagte er:

"Da siehst du, ehrfuerchtig Geliebte, und Gott sei dafuergepriesen, dass Satanas nicht allmaechtig ist und es nicht soins Extreme zu treiben vermochte, dass ich irrtuemlich auch nochmit diesen in ein Verhaeltnis geriet und etwa gar Kinder vonihnen hatte, wodurch die Verwandtschaft ein voelliger Abgrund

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