Atrium der Grabeskirche emporstieg, wobei eine unzaehlbare Men-schenmenge den Brunnenplatz vor dem Heiligtum bedeckte, derGesang der Priester entgegenscholl: "Benedictus qui venit innomine Domini*" Vor allem Volk, auf der Plattform vorm Eingangzum saeulenumstandenen Paradisus, empfing er aus den Haenden desArchidiakonus auf sein Haupt die dreifache Krone der Tiara, dasPallium um seine Schultern, den Hirtenstab in seine Hand und denPischerring an seinen Finger* Es heisst, dass waehrend dem, oderschon waehrend seines Einzuges in die Stadt, die erzenen Statuender Apostel Paulus und Petrus auf ihren Saeulen, ein jeder seinInsigne, der eine das Schwert der Erde, der andre die Schlussseides Himmels freudig erhoben haetten, hoch empor. Das stehe dahin*Ich leugne es weder noch mache ich den Glauben daran zur Pflicht.Gregorius aber wurde in viele Gewaender gekleidet: die Falda ausweisser Seide, die Albe von Leinen und Spitzen mit goldener Hueft-schnur, in Schultertueeher, golden und rot durchwirkt, dazu Indrei Messgewaender, eins ueber dem anderen, nicht eingerechnetStola, Llanipel und Guerteltuch, weiss-seiden alles und goldge-stickt, Die paepstliehen Struempfe tat man ihm an, sehr dick vonStoff und starrend von Goldstickerei, dass sie so schwer wieStiefel sind; hing ihm das funkelnde Pontifikalkreuz um den Halsan goldener Schnur, steckte den Ring des Fischers ihm ueber denSeidenhandschuh und spreitete ueber all seine neun- Trachten zumSchluss noch die wuchtendste, den Schleppmantel, zu sehen wieMorgenrot und Abendgold, der vor kostbarem Stickwerk nicht wallenkonnte. So setzte man ihn auf den goldenen Stangenstuhl, undJuenglinge in Scharlachseide trugen ihn durch die Basilika, ganzumher, mit Frommen angefuellt wie sie war bis zum letzten heidni-schen Marmorstueck ihres Fussbodens: sei es dort, wo sie sich
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