"Soll ich meines Lehens GrauenNun in Deiner Klarheit schauen -Herr'l Wie sehr bewundr’ ich sie,
Deine heilige Alchimie,
Die des Fleisches Schmach und LeidLaeutert in die Geistigkeit,
Dass der Sohngespons der SuendeHoechlichst sich gewuerdigt finde,
Ird’scher Notdurft allerortenOeffne Paradieses Pforten.”
Der sehr grosse Papst
Glockenschall, Glockenschwall supra urbem, ueber der ganzenStadt/ in ihren von Klang ueberfueilten Lueftenl Wer laeutetdie Glocken? Niemand - als der Geist der Erzaehlung, indem erberichtet, dass sie drei Tage schon vor des Erwaehlten Einzugsaemtlich von selber zu laeuten begannen und nicht aufhoerten,es zu tun, bis vor Sankt Peter seine Kroenung vollzogen war.
Dies ist eine Tatsache der Geschichte, - bei all ihrer V/under-Schoenheit nicht gerade von reiner Annehmlichkeit fuer diepopulatio urbis. Drei Tage und Naechte lang waren die GlockenRoms nicht zu halten, sie laeuteten einhellig mit groesster Ge-walt an allen Punkten, und all die Zeit dies ungeheuere Gedroehneund Gebimmel in den Ohren zu haben, war keine geringe Zumutungfuer die Menschen, darueber ist der Geist der Erzaehlung sichklar. ' Es war eine Art von heiliger Heimsuchung und Kalamitaet,um deren Abstellung aus schwaecheren Seelen manches Gebet zumHimmel stieg. Der aber war, wie ich wohl verstehe, zu feierlichgestimmt, als dass er so kleinem Flehen haette Gehoer schenken280