ihm traten die Herren, indesa sein Weib, gleichwie in Ekstasenoch immer stand, die Hand ausgereckt dorthin, von wo ihr Mannbereits fortgewankt^
''Freund", sprach mit tiefer und sanfter Stimme Liberius,denn er war es, er und Sextus Anicius Probus, sie waren es, die-se Fremden, dass ich die alten Bekannten nur endlich bei Namennenne, - "Freund", sagte der Presbyter, "sprich zu uns und er-leichtre dein Herz, in dem der Magenfund die Erkenntnis altenFehles erweckt zu haben scheint 1 Sieh in mir deinen BeichtigeriWas ist's mit dem Dinge, dem Schluessel in deinen Haenden?”
Da richtete der bleiche Mann sich auf und tat seine Beichte,waehrend sein Weib mit gefalteten Haenden neben ihm kniete. Vondem weglosen Mann in der Bettlerhuelle sprach er, der vor vielenJahren vor die Huette gekommen, und dem er Hohn und Hass gebotendie Menge, ihm auoh garnicht Obdach gewaehrt haette ohne dieFuerbitte der Frau. Gestaeupt habe er ihn mit schnoeden Worten,da er ihn fuer einen Truegener gehalten, und alle diese habe derMann in Demut hingenommen, mit BuesserSanftmut, ihn auch endlichnach einem wilden Orte befragt, wo er aeusserste Busse tun koen-ne, seinen Suenden gemaess. Zum grimmen Steine draussen im Seehabe er ihn am Morgen gebracht und ihn da ausgesetzt, nach sei-nem Wunsch zwar, aber mit Bosheit, um ihm die Heuchelei zu ver-salzen, und ihm zum Ueberfluss ein sperrbares Beineisen angelegt,den Schluessel aber hinaus in den See geworfen und sich ver-wuenschti wenn er den je wiedersaehe und baerge ihn aus der Wel-lentiefe, dann wolle er glauben, dass der Mann ein heiliger Bues-ser sei und ihm abbitten. "Verwuenscht, verwuenscht", stoehnteer. "Gott hat mich gestraft und mich geschlagen mit einem Wundernach so langer Zeit. Da, seht den Schluessel, verschlungen vom262