ausgesandt sind und diese Reise in unserem Alter noch auf unsgenommen haben* Kenntest du die Beschwerden, die, seit wir vornahezu einem halben Jahr unsere Fahrt begannen, unser Teil waren,und die wir ohne Murren ertrugen, so wuerdest du dir keine Ge-danken machen ueber unsere naechtliche Lagerung. Ein wenigStroh hier am Boden mit einem Laken darueber soll uns schon ueppigduenken, wenn uns dein Weib dergleichen bereitet. Notfalls aberverbringen wir auch die Nacht auf den Hockern hier sitzend amtannenen Tisch, denn ohne Belang ist uns alles neben dem Einen.”
So der Weisskopf. Da aber unterdessen auch sein Begleiterden Reisemantel abgelegt hatte, und geistlich Gewand darunterzum Vorschein kam, wie auch ein violettes Kaeppchen die Schurseines grauen Haares bedeckte, so knieten die Fisehersleute, umseinen Segen ersuchend, gleich vor ihn hin.
"Segne uns, heiliger Vater!" bat mit nassen Augen die Frau.Aber der Lange erschrak bei dieser Anrede und wehrte ab mitgrosser Gebaerde.
"Spare den Namen, Weib," rief er, "und nenne nicht mich mitihm, der nur Einem gebuehrt, welcher nicht fern sein kann/ -In nomine suo benedico vos," Und mit zwei Fingern beschrieb erdas Kreuzeszeichen ueber dem Wirtspaar. Als sie sich nun geseg-net erhoben, fing gleich der Mann wieder von der Verpflegung anund kam auf seinen Fang, den leckeren Fisch zurueck, den er denHerren zu verkaufen und zum Abendessen aufzutischen sich erbot.Aber der weltliche Herr erwidertes
"Schlag dir doch, Freund, all diese Dinge aus dem Sinn undsorge dich nicht um uns! Wir fuehren mit uns, was wir brauchen.Wir haben Wein und Brot, und wohl auch einen kalten Huehner*fluegel oder dergleichen wird unser Diener uns bringen, wenn er
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