Dann stieg er, wie auch der kuerzere, von seinem Tier; dieseraber trat vor den Fischer hin, legte ihm die Hand auf die Schul-ter und sagte:
,, Amice> wisse, wir haben vor, euch zur Last zu fallen, dirund deinem traenenseligen Weibe, fuer diese Nacht« Wir Herrenkommen weither, schon heute bloss, von all der Weitlaeufigkeit,die voranging, zu schweigen; denn wir reisen schon lange« Reise-und rittmuede sind wir« Nun faellt der Abend ein, und Regendroht, ja, es regnet schon etwas. Willst du uns Herberge gebenin deiner vereinzelten Huette bis morgen frueh? Es soll deinSchade nicht sein." Und wie er das sagte, zwinkerte der gedrun-gene Herr vertraulich mit einem Auge, wie Einer, der sich ansGewoehnliche wendet, an die Habsucht, die Gier nach Vorteil.
Dem Fischer war so zumut und auch wieder so. Das Fragen derFremden nach einem Stein war ihm in der Seele unbehaglich undstimmte ihn misstrauisch gegen ihr Kommen. Das Vorteilszwinkerndes Herrn aber liess ihn finster-verschaemt laecheln in seinenBart. Ein anderer Mann war er nun, ein geschmeidigerer, alsals einst, da der nackte Holunck bittend vor seine Huette gekom-men war. Ein Fang, ein guter, kam, wie es schien, heute zum an-dern, und war der eine wohl auch zum andern in vorteilhafte Be-ziehung zu bringen. Mit wahrem Ingrimm hielt er das Glueck amSchopf.
"Unterwuerfig", sprach er, "sind Euere Gnaden gebeten, nurjedenfalls unterzutreten, so wenig diese vereinzelte Huette aufBesuch ueberhaupt, wie nun gar auf solchen Besuch vorbereitetund eingerichtet ist« Wir sind arme Leute. Haetten wir wenig-stens den Beischlag noch, das Rumpelhaeuschen, das hier frueherstand nebenan, so koennten wir dort eure Reittiere einstellen,
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