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rasch, wie ein ueber Fuenfzigjaehriger sich noch bewegen mag,dem Palaste zu, wo er in einem der zehn oder zwoelf wohnlichenGemaecher seine Gattin fand, wie sie der starkgeistigen Be-schaeftigung oblag, den Origines zu exzerpieren. Mit Erstaunengewahrte die Matrone seine grosse Bewegung und hoerte aufmerksamseinem ueberstuerzten Berichte zu, den er mit vielen ''Denke dir!","Stelle dir vor!” und "Achte wohl!" versah.
"Sextus”, sagte sie schliesslich, "das scheint in der Tatbemerkenswert. Du bist ein eher trockener Mann, und wenn dirploetzlich ein solches Gesicht widerfaehrt, so kommt ihm moeg-licherweise ernste Bedeutung zu. Das Rosenblut ist poetisch,und aus dir selbst bringst du keine Poesie hervor; sie muss aus-serhalb deiner Persoenlichkeit ihren Ursprung haben. Anderer-seits wuerde ich es fuer gewagt ansehen, wenn du so ohne Weiteresden Eingebungen deiner Einsamkeit folgtest und bei deinen Jahrendich in das Abenteuer einer Reise zu den Kimmeriern stuerztest,die ewig in Nacht und Dunkel tappen. Du bist zum Glauben er-mahnt worden, aber es ist gewagt, allein zu glauben, und Handlun-gen, welche auf Grund eines ganz einsamen und persoenlichen Glau-bens geschehen, fallen leicht ins Naerrische. Auch koenntest dudich ohne die Zustimmung der Oeffentlichkeit garnicht auf dieSuche nach dem Erwaehlten machen und ihn herbeifuehren, wenn duihn finden solltest. Werden aber deine Mitbuerger dem, was siedie Ausgeburten deines Nachmittagsschlaefchens nennen moegen,genuegend Wichtigkeit beimessen, um dich mit der Reise zu beauf-tragen?"
"Ich bezweifle es selbst, Faltonia, Aber ich gestehe, dassich mehr von dir erhofft hatte, als eine kritische Analyse mei-ner Lage, naemlich einen Rat."
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