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und heil die Hochzeit folgte ihr auf dem Fuss. Ei freilich,hei, froehlich: Zinkenblaeser verwendeten die loebliche Zeitungdurchs ganze Land, dass Flandern-Artois nun wieder einen Herrnund Herzog habe; Ausbuendigkeit, Strassentanz, Freudenfeuer undVoellerei, des war da in den Staedten und Doerfern genug, undstundenweise gaben die Brunnen Wein. Auf Chastel Belrapeireaber wurde die Vermaehlung mit aller Pracht begangen: Gaeste,mehr als fuenfhundert, die zum Teil in Zelten zu Fuessen derhohen Burg kampierten, waren von nah und fern dazu geladen, dieliessen sich’s Wohlsein an fuenfzig Tafeln von Knappen und Pagenunaufhoerlich beschwert mit Schuesseln vom Rind, vom Hirschenund fetten Schwein, dazu mit Wuersten, Gaensen, Poularden, Hech-ten, Barben, Forellen, Aalraupen und Krebsen. Vom Weine vollhielten sie, Fackeln voran, den Brautlauf durch alle Hallen:
Da suchte Grigorss Sibylla heim, und knallende Braende leuchtetenihnen in ihr Gemach, da wurden sie Mann und Frau.
Warum nicht? frage ich verzweifelt. Er war ein Mann, undsie war eine Frau, so konnten sie Mann uni Frau werden, dennweiter ist der Natur an nichts gelegen. Mein Geist will sichnicht finden in die Natur, er straeubt sich. Sie ist des Teufels,denn ihr Gleichmut ist bodenlos. Ich moechte sie zur Rede stel-len und sie fragen, wie sie’s denn fertig bringt und es uebersich gewinnt, zu wirken und zu werken ganz wie gewoehnlich aneinem anstaendigen Juengling in solchem Fall, ihn sich freuenzu lassen wie ein Narr an den Bruesten, die ihn saeugten, undihn strotzend ermaechtigt, den Schoss zu besuchen, der ihn ge-bar. Auf solche Vorhaltung mag Natur, die manche Mutter undGoettin nennen, erwidern, es sei die Unwissenheit, die den Jueng-ling ermaechtige, und nicht sie. Aber das luegt die Frau
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