geluesten nach meinen nur wenig mueden Bruesten, denn meinesBettes wuerdig acht ich nur ihn und ihn nur mir ebenbuertigiSeiner Haut moecht' ich mich erfreun, ohne dass aengstlich dieKaeuzlein schrein, seine Schulter haben an meinem Mund, und daswaere kein Grund fuer Hanegiff, unterweilen schauerlich zurDecke zu heulen.
Zu meiner Hilfe sei geladet, Maria, du wahre Maget! Sprichfuer mich bei Gott und dem Knaben traut, du, die des OberstenKind, Mutter und BrautI u -
So Sibyllas Gebet zu dem Bilde empor. Ich glaube, am Endewollte es ihr scheinen, als ob im frommen Niederblick ein ganzkleines und feines Laecheln der Gewaehrung das Muendchen derErkorenen besuchte. Denn als nach sieben Tagen die Besten wiedervor ihrem Stuhle standen, um fuer den Antrag Bescheid zu erlangen,da sagte sie: Zu eigen gemacht habe sie sich des Landes Wunschund Willen und anerkenne, es muesse einen Schuetzer, Herrn undHerzog gewinnen. Darum habe sie in Gefuegigkeit beschlossen,Valet zu sagen ihrer Gottesmagdschaft und eines Mannes ehelicheMagd zu sein. Das sei ihre Entscheidung. Das Naehere und Wei-tere ergaebe sich von selbst und sei nicht mehr Sache ihres Be-findens noch irgend einer Wahl. Denn solle einen Herzog habendas Land, so koenne es nur der sein, der es mit unbedingt fest-haltender Hand vom Drachen befreit und im Zweikampf fuer sie ge-kaempft habe, um ihre Ehre. Da sei Herr Grigorss, zur Zeit ihrSeneschalk, der Ritter aus der Ferne, hier gelandet durch Gottesund Seiner Mutter Gunst. Ihm reiche sie ihre Hand, damit er,wenn es ihm gefalle, daran die Stufen ersteige zu ihr hinauf,an ihre Seite, als ihr Ehewirt und fuerstlicher Gemahl, in Er-fuellung von des erloesten Landes heissestem Wunsch.
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