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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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Menschen Fleisch, war recht und wohlgeschaffen und doch vonKopf zu Fuss ein Werk der Suend und Schande. Bittere Traeijenpresste die Argnis seiner Geburt ihm aus, wenn sie ihm wiedergeschrieben vor Augen stand, und sehr bekraeftigte sie ihn inseinem stillen Vorsatz, In die Schanze schlagen wollte er die-sen seinen gaenzlich aus Suende bestehenden jungen Leib, ihn hin-wagen in kuehnem Wuerfelwurf und entweder sterben (das war ihmganz recht) oder sein verkehrtes Dasein rechtfertigen, indem erdas Land vom Drachen befreite. Doch war das nicht alles.

Denn in seinem Herzen trug er, heiligend dies auch ganz ausSuende gemachte Herz, das Bild der Frau, deren Stimme ihm sohold und reif erklungen, ihm so guetig den Uebermut verwiesen,so muetterlich bei ihm fuer ihn gebeten hatte. Wie gehorsamteman solchem Gebot und dankte solcher Bitte? Indem man sichopferte fuer die Gebietende oder fuer sie siegte und sie vomDrachen befreite! Dieser Drache war ein Mann, dem sie Abscheutrug, und ein Mann, wenn auch ein zum Laecheln junger, war erauch. Zu kaempfen mit jenem, Mann gegen Mann, hiess nicht nurfuer sie, hiess um sie kaempfen, und ob man 4at>ei den Leib ver-lor oder siegte, man musste durch beides ihre Huld gewinnen undzwar entsprechend viel der Huld, wie sie dem anderen Abscheutrug* Ja, ich will nur alles sagen und hier einschreiben, dassGrigorss dachte; Wenn jener siegte, den er hasste, weil er dieFrau begehrte, und wenn der Verhasste sie davontrug, so wuerdesie im Zwange seiner Umarmung dessen gedenken und nach ihm rufen,der fuer sie und um sie gekaempft, und ein Sieg wuerde es alsosein im Untergange. Der Wuerfelwurf, dachte er, wuerde einGlueckswurf sein auf j eden Fall, -und mehr als den Suendenleibkoenne er nicht dabei verlieren.

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