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Der Erwählte : Roman
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seinem bleichen Antlitz der Augen blaue Flamme, die brachte sieum die Luestigkeit. Ich sage Euch: mit den Schwertern mochtensie ihn bald nicht mehr bestehen, drum schossen sie ihm so vielSpeere in den Rand, dass das Gespaenge davon wirbelte und erder Schwere wegen den Schild lassen musste von der Hand, Siewollten, da sie das sahen, dringen auf ihn ein, doch er, wievor der Meute im Wald das Eberschwein, so ging er her vor ihnen,tat ihnen manchen Schlag, womit er einem von ihnen den Ringpan-zer zerbrach, dass sich der Harnisch faerbte von Funken feuerrot.Die Maer ist nicht gelogen: Der sank vor ihm in den Tod,Truchsess, ich nehme mich zusammen und singe nicht. Wir allesahen: Er griff vom Boden einen Wurfspiess auf, der ihm gegoltenhatte, und schoss ihn von den Burgunden einem in den Kopf, - vomHelm ragte dem die Stange, und so schleppt* er sich von derBruecke, der hat sich auch wohl bald des Lebens nicht mehr be-sonnen, Ich schwoer* Euch, einen andern schlug er quer durchsogar. Der ward vor schneller Schaerfe der Spaltung nicht ge-wahr, Erst da er sich buecken wollte nach seinem Schwert hinab,das seiner Hand entglitten, da fiel er oben ab. - Kurz, Truch-sess, unter solchen Taten weicht Schritt vor Schritt der Degenzurueck vor ihnen gegen das Tor, das er allein gehalten, undrasselnd fallen vor ihren Hasen die Fluegel zu, da er herinnen.Ihr denkt Euch auf der Mauer das Jubel- und Spottgeschrei. Mannahm ihn auf die Schultern; in Eil lief ich herbei. Mit Blutwar beronnen all sein Gewand, desgleichen die scharfe Waffe, sofest in seiner Hand. 'Nun sagt mir, lieber Degen, wie seid Ihrso rot? Ich glaube gar, Ihr leidet von Wunden grosse Not.*

'Tragt darum keine Sorge', sagt er mit kuehlem Mut. 'Ihr sehtmich unverwundet Das ist der andern Blut."

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