Druckschrift 
Der Erwählte : Roman
Entstehung
Seite
141
Einzelbild herunterladen
 

^fWiJÖÖ*HJw*BÄWUyWwMJIWÖ«!

Bild* Die Buerger, schien es, setzten sich gegen das Nahen de3fremden Schiffs zur Y/ehr. Steine flogen und Eisenbaelle, vonMangen weit hinausgeschleudert. Griechisch Feuer fiel vor ih-nen zur Sperre auf das Meer* Erst als sie viele Zeichen derBescheidenheit und friedfreundlicher Gesinnung gegeben, stellteman die Verteidigung ein und liess sie zur Laende* Ihr Bootwar feurig angekohlt, und Zweie der Mannschaft hatten von Wuer-fen blutige Koepfe. Doch waren sie ja nur Nebenpersonen.

Dem Grigorss trat am Kai, wo Lastschlepper Waren loeschtenaus den Baeuchen einiger Schiffe, umgeben von Gewaltboten mitSpiessen und in gestreifter Tracht, ein ansehnlicher Mann ent-gegen, versorgten mehr, als strengen Angesichts, einen Hut aufdem Kopf, von dessen Krempe ein Tuch ihm ueber die Ohren zurBrust hinabhing; doch trug er Arme und Beine beschirmt. SeinFragen nach des Fremden Person und Herkunft hub barsch an undmilderte bei naeherem Anblick rasch den Klang; ja, als er seinFragen getan, da wartete er gar die Antwort nicht ab, sondernstellte wie zur Entschuldigung erst sich selber vor mit diesenWorten:

"Wisst, dass ich einer der Besten bin dieser quemune, genaugesagt der Beste in ihr, denn ich bin ihr Schultheiss und Maire.Man hat mir Meldung gemacht von Euerer Anfahrt, die als feind-lich betrachtet wurde. So bin ich gekommen, zu sehen, ob siees sei, und habe, da ich erkannte, sie sei es nicht, das Ein-stellen der Abwehr befohlen. Ihr duerft Euch nicht wundernueber den rauhen Empfang. Diese einst freudige Stadt ist mitNot gefuellt, und waere nicht ihre Hintertuer offen, nach demMeere naemlich, von wo sie, zu Preisen, die nicht von Schamdiktiert sind, einige Zufuhr empfangen kann, so waere es laengst

141