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Der Erwählte : Roman
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zu Ich bin ein Scheusal, ein Monster, ein Drache, ein Basi-lisk.

*

'Aber nein, du uebertreibst*, wiegte ihn troestend der Abt#"Du bist auch ein Menschenkind, und ein sehr liebes, wiewohlnicht in der Ordnung. Gott ist voller Wunder. Sehr wohl kannaus dem Schlimmen das Liebe kommen und aus der Unordnung etwassehr Ordentliches."

"Ich habe es gewusst!" klagte Grigorss sich weiter an.

"Ich habe es geahnt in meinem Blut, dass e3 mit mir nicht in Ord-nung sei« Nicht umsonst nannten die Gesellen mich immer denTrauerer« Aber dass ich ein Drache und Monster sei, mit Baseund Oheim zu Eltern, das allerdings habe ich nicht gewusst!"

"Du vergissest die andere Seite der Sache, sagte der Abt,"die bis zu einem gewissen Grade doch aufkommt fuer das, was duuebertreibend Monstertum nennst, naemlich, dass du sehr hoch vonG ebuerte bist,"

"Auch das", sagte Grigorss, loeste sich ab von der Schulterund stand, "auch das habe ich gewusst, und es im Blute geahnt.Ach, Vater, meine Eltern, meine suessen, suendigen Eltern, diemich in Suenden gezeugt und zum Suender! Ich muss sie sehen!

Ich muss sie suchen ueber die Welt hin, bis ich sie finde undihnen sagen kann, dass ich ihnen verzeihe. Dann wird auch Gottihnen verzeihen, er wartet wahrscheinlich nur darauf. Ich aber,nach allem, was ich von Divinitas weiss, ich, der ich nur einarmes Monster bin, werde durch die Verzeihung Menschheit ge-winnen."

"Sohn, Sohn, bedenke es wohl! Gesetzt, deine Eltern lebennoch und du faendest sie in der weiten Welt, - wer sagt dir,dass du ihnen willkommen waerest? Da sie dich einst auf das

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