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Der Erwählte : Roman
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Pfaff, mein Bruder hat es getan.

Nun wich die Schleuse, nun brach das Wehr, es war fuer dieStauflut kein Halten mehr«

Ha, ha, ha, hah! Mein Sohn, dein Bruder? Der ist meinSohn nicht, den hab nicht ich ausgewuergt, noch hat ihn deinVater gemacht, der ist dein Bruder so wenig wie das Schwein imKoben, glaub du doch den grauen Schwindel nicht, das Hanki-Panki,die Mockereii Weh mir geschlagenen Praul Er hergelaufener, her-geschwommener Landstreicher, Meerstreicher, verfluchter Knochen-brecher, Henker und Schaenderi Ist das der Dank? Hab ich ihn da-zu aufgebracht mit meinen Eigenen, den Nichtser, den Niemand, denAngeschwemmten, und ihm meine Brust gegeben, die Anderen zukam,damit er mir nun meine Kinder entzwei macht, zu Brei macht, meineKinder, die Leute sind nach der Ordnung, zu Hause hier unter ih-ren Verwandten, wovon er nicht einen hat auf der Insel, der Fun-devogeli Weiss doch niemand nicht, wer der ist, noch woher derschwamm! Ich aber, Krist steh mir bei, sag's der ganzen Welt,helf mir Gott, ich sags, dass er ein Findling ist, wie hoch ersich hier auch geschlichen, ein Findling, ein armer Findling,nichts weiter! Das hat er vergessen, das hat ihm noch keiner ge-steckt, wie elend er einst gefunden worden, in einem Fass, einemBoot eingebunden, auf oeder See! Poiehrt er mein Kind an, so sagichs, so schrei ichs heraus! Weh mir, was bildet der Bankertsich ein? Der Teufel hat ihn hierher gebracht, zur Kuemmernismir! Gut kenne ich seine Herkunft, aus dem Fass, von der Frei-se! Er hoffte wohl, dass man seine Schande ewig verschwiege?

Ha, ha! Das waere wohl nett, da lebte er unbehelligt in seinemDuenkel, beschuetzt von der Luege! Den Fischen Fluch, die ihnnicht gefressen, den Ausgesetzteni Glueck und Schwein hat er

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