Spruch gegeben dagegen, dass er im Disport der Beste der Insel-jugend sei, ohne Flann, seinen Brustbruder, - der bot ihm dieSpitze.
Flann, wie ich sagte, war ein kurzhalsiger Bursch, sehrstaemmig, von breiter Brust, mit Kraeften am ganzen Koerperreichlich beladen. Laengst war er tuechtlg, seinem Vater beimFischfang, wie beim Bauernwerk im Feld und Stall und Koben zurHand zu gehen und hatte vom Disport so viele Abhaltung, wieGrigorss durch seine Studien. Wann immer aber dieser am Spiele
teilnahm, war er auch dabei und machte ihm mit seinen Kraeften
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den Vorrang streitig, sodass niemand zu sagen gewusst baette, wervon beiden der Bessere sei. Grigorss warf den Speer ausseror-dentlich weit, viel weiter, als man von seinen leichten Armenhaette erwarten sollen; dann aber steckte Flanns Schaft zitterndgenau daneben, nicht weiter vorwaerts und um keinen Zoll weiterzurueck, - kein Schiedsrichter konnte da einen Vorteil messen,so wenig, wie beim Wettlauf, wenn sie auf ein Haar gleichzeitigankamen, mit letztem Atmen, der Eine auf muskeldicken Beinen undder andere auf schlanken: zusammen beruehrten sie das Seil, undes mussten zwei Namen ausgerufen werden, der Sieger hatte zwei.
Die Knaben liebten es alle, wenn Flann und Grigorss mit beimSpiele waren: es war dann dieses spannend, weil zwei ueberausGespannte da waren, welche die Kraefte und Gemueter aller spann-ten. Nie haette Flann beim Ballstoss mit Fuss und Kopf aufGrigorss' Seite gespielt; immer war er auf der andern, und solobten es sich auch alle, denn jede Schar wollte einen derBrueder zum Spielfuehrer haben, weil sie wussten, dass sie durch3eine Gutheit besser wurden, als sie waren, im Stuermen, Laufen,Backschiessen und dem Halten des Tors, - zu einem Koerper108
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