wenigstens, recht wohl von der Insel Sankt Aldhelm und deinerTochter kommen koennen, die ich nicht kenne, die du aber gewissmit Absicht als uebertrieben robust beschreibst. Ich will diretwas sagen. Wenn ich dir eine Goldmark gebe, einmal fuer alle-mal, willst du dann diese fromme Luege, die ich deinem Bruderauftrug, gelten lassen und heilig deinen Mund halten darueber,wie wir das Kind gefunden?"
Fuer eine Mark war Ethelwulf es sofort zufrieden.
"Wiglaf", mahnte der Abt, "stolpere nicht mit dem Kinde vorFreude ueber deinen Reichtum. Aber auch Ethelwulf ist nun rechtvermoegend. Er hat nichts dagegen, dass ihr, du und Mahaute,gleich, wenn ihr gegessen habt, nach der Mittags-hora, das Knaebchen zu mir ins Kloster bringt und mir berichtet, es sei euererBruderstochter Kind, und ihr wollet Elternstatt an ihm vertretenweil seine Mutter zumeist das Siechbett huetet, ich aber, sobaetet ihr alle, moege sein geistlicher Vater sein und ihm so-gleich die Taufe angedeihen lassen, deren es noch ermangle.Sprecht ordentlich und fein! Ich will euch im Kreis der Bruederempfangen, und dies ist keine Sache, dass ihr euer Maul nachtaeglicher Bequemlichkeit duerft laufen lassen. Die Bruederwuerden euch verlachen. Sagt nicht: "Ji schellt den Sucklingdopen oder bappenl" Nicht so ungeziemend. Nehmt euch zusammen,spitzt die Muender und sprecht: ‘Ehren, Herr Abbot, dies kuerz-lich geborene Kindlein senden Euch unsere fromme parentes, diees uns anvertraut, und bitten euch, ihm eigenhaendig die heiligeKristenung zu spenden, damit ihm ein seliges Leben erkauft seinmoege, insonders, wenn Ihr geruhet, ihm eueren eigenen Namen,Gregorius, zu geben.’ Wiglaf, sprich es nach!"
Und dreimal musste Wiglaf mit grosser Muehe die Bitte ge-
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