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Der Erwählte : Roman
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Die Fischer von Sankt Dunstan

Ich, Clemens, lohe die Werke der Weisheit Gottes. Wie vor-zueglich und zur Bewunderung auffordernd erscheint nicht dem, dervon Erdkunde einigen Unterricht besitzt, die Tatsache, dass eineVerbindung bestellt ist zwischen dem oceanus und der Nordsee:durch einen Meereszug naemlich, der, hingehend zwischen Karolin-gen und Engelland, seiner Schmalheit wegen im Scherze "der Aermel"genannt wird, sonst auch wohl "der Kanal", obgleich man, genaugenommen, nur eine von Menschenhand gegrabene Rinne als Kanal be-zeichnen sollte, nicht aber Gottes salziges Element, welches vonder stehenden Ruhe eines Kanals nichts äufweist, vielmehr* nur zuoft, von Stuermen gepeitscht und zu wildem Uendenschlag aufgeregt,den Schiffer das Beten lehrt. Dies gilt selbst fuer groessereund seetuechtige Schiffe, wie das, auf dem ich selbst vor kurzemdiese Wasser durchschnitt, Aber wenn ich bedenke, welchem Unge-faehr darauf ein schwacher Kahn, ein offen Boot anheimgegeben ist,das, ein blosses Spielzeug der Wellen, vielleicht nicht einmal be-mannt oder doch nur auf die sonderbar zarteste und hilflosesteVifeise bemannt ist, - so schaudert mir vor.der Knappheit der Hoff-nung, die fuer solches Schifflein besteht, j emals gluecklich zulanden, und ich bestaune die Geschicklichkeit Gottes, mit der Eres, wenn Er will, durch Gefahren zu steuern weiss, welche Erselbst ihm auftuermtj Ja es draengt sich einem aus diesem Anlassdas Wort auf die Lippen:Nemo contra Deum nisi Deus ipse."

Inseln sind bereitet in diesem Wasser, naemlich dort, wo essich schon gegen das Weltmeer oeffnen will: groessere, kleineund ganz kleine, genannt "die Normannischen", wohl weil sie nae-her gegen Francia und das Land der Normannen gelegen sind, als

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