so weiss ich, macht sich nur so bunt fuer Maenner, die gleich demRiesen Hugebold und fuer solche Truemmer wie Herrn Rassalig vonLothringen, zweimal so hoch wie ich, der nicht viel feister alseine Gerte. Aber seitdem ein Schatten von Bart auf meiner Lippedunkelt, laesst manche Dame ihre Augen schmelzen, wenn sie michanblickt. Ich dagegen weise ihr die kalte Schulter, que plus n'iquiers vevir, als dick.”
Sie sprach:
"Es hat der Koenig von Escavalon einen Brief gerichtet anGrimald, unsern Herrn, und ihn um meine Hand ersucht zur Ehe,dieweil ich mannbar und jener noch unbeweibt. Ich weiss es vonmeiner maistresse, der von Cleve. Du brauchst nicht aufzufahren,denn der Herzog hat es ihm glimpflich abgeschlagen und Ihn be-deutet, ich sei, wenn auch mannbar, doch zu jung noch, unreifzur Koenigin selbst fuer ein so weniges Koenigreich wie Askalon,und er solle sich sonst umsehen unter den Fuerstentoechtern derKristenheit. Zwar nicht um deinetwillen und damit wir noch zu-sammenbleiben, hat der Herr den Koenig abgewiesen. Sondern 'Ichwill noch eine Weile', schrieb er, 'zu Tafel sitzen mit meinenKindern beiden, meiner Tochter zur Rechten und meinem Sohn zurLinken, nicht mit dem Buben allein und dann meinem Pfaffen nurnoch, mir gegenueber.' Das war der Grund von seinem refus.”
”Lass es”, sprach er, indem er mit ihrer Hand sich spielendabgab und deren Ringe betrachtete, “sein, welcher Grund es will,wenn man uns nur nicht trennt in unsrer suessen Jugend, vor derZeit, von der ich nicht wissen will, wann sie gekommen sein wird.Denn unser beider ist niemand wert, weder deiner noch meiner,sondern wert ist eines nur des andren, da wir voellig exceptio-nelle Kinder .sind, von Gebuerte hoch, dass alle Welt sich lieblich