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Das Wunderkind : Novellen
Entstehung
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platz mannhafter Taten zu wagen; einer nervösenFurcht vor den Erschütterungen, die der Anblick eineserbitterten Kampfes, im Ernst und sozusagen aufLeben und Tod, in mir Hervorbringen würde und dieich im voraus empfand; einer einfachen feigen Be-sorgnis auch wohl, daß ich dort, mitgefangen undmitgehangen, für meine eigene Person Anforderungenmöchte ausgesetzt sein, die meiner innersten Naturzuwiderliefen der Besorgnis, herangezogen undgenötigt zu werden, mich auch meinerseits als einschneidiger Bursche zu erweisen, ein Erweis, den ichwie nichts Zweites verabscheute. Anderseits aberkonnte ich nicht umhin, mich in Jappes und Do Esco-bars Lage zu versetzen und die verzehrenden Empfin-dungen, die ich bei ihnen voraussetzte, innerlich nach-zufühlen. Ich stellte mir die Beleidigung und Heraus-forderung im Kurgarten vor, ich unterdrückte mitihnen, eleganter Rücksichten halber, den Drang, sofortmit den Fäusten übereinander herzufallen. Ich er-probte ihre empörte Rechtsleidenschaft, den Gram,den flackernden, hirnzerreißenden Haß, die Anfällevon rasender Ungeduld und Rache, unter denen siedie Nacht verbracht haben mußten. Zum Äußerstengebracht, über alle Furchtsamkeit hinausgerissen,schlug ich mich im Geiste blind und blutig mit einem

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