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Das Wunderkind : Novellen
Entstehung
Seite
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habt hatten. Dann standen sie wie mit einem gemein-samen Entschlüsse auf und gingen unverzüglich, nach-dem jeder mit einem leisen Worte Maria JosefasHand gedrückt hatte, die wieder mit ihrem weißenFallkragen, still und rein, dicht an der Tür stand.

Der stumme Knabe war draußen zur Stelle. Erleuchtete den Gästen in den Garderoberaum, warihnen beim Anlegen der Überkleider behilflich undführte sie durch das enge Stiegenhaus, in welches aushöchster Höhe, aus Daniels Reich, der bewegte Scheinder Kerzen fiel, hinunter zur Haustür, die er aufschloß.Einer nach dem andern traten die Gäste auf die ödeVorstadtstraße hinaus.

Das Kupee der reichen Dame hielt vorm Hause;man sah, wie der Kutscher aus dem Bock zwischen denbeiden hellstrahlenden Laternen die Hand mit demPeitschenstiel zum Hute führte. Der Novellist geleitetedie reiche Daine zum Schlage.

Wie befinden Sie sich?" fragte er.

Ich äußere mich ungern über solche Dinge," ant-wortete sie.Vielleicht ist er wirklich ein Genie oderdoch etwas Ähnliches..."

Ja, was ist das Genie," sagte er nachdenk-lich.Bei diesem Daniel sind alle Vorbedingungenvorhanden: die Einsamkeit, die Freiheit, die geistige