als ein weithin Vortreffliches, eine ruhmvolle Tat er-wiesen hat. Doch das war anders gewesen. Damalswar er der Mann noch, eine Sache mit glücklicherHand zu packen und sich den Sieg daraus zu gestalten.Skrupel und Kämpfe? O ja. Und krank war ergewesen, wohl kränker als jetzt, ein Darbender, Flüch-tiger, mit der Welt Zerfallener, gedrückt und imMenschlichen bettelarm. Aber jung, ganz jung noch!Jedesmal, wie tief auch gebeugt, war sein Geist ge-schmeidig emporgeschnellt, und nach den Stunden desHarms waren die anderen des Glaubens und desinneren Triumphes gekommen. Die kamen nichtmehr, kamen kaum noch. Eine Nacht der flammendenStimmung, da man auf einmal in einem genialischleidenschaftlichen Lichte sah, was werden könnte,wenn man immer solcher Gnade genießen dürfte,mußte bezahlt werden mit einer Woche der Finsternisund der Lähmung. Müde war er, siebenunddreißigerst alt und schon am Ende. Der Glaube lebte nichtmehr, der an die Zukunft, der im Elend sein Sterngewesen. Und so war es, dies war die verzweifelteWahrheit: Die Jahre der Not und der Nichtigkeit,die er für Leidens- und Prüfungsjahre gehalten,sie eigentlich waren reiche und fruchtbare Jahre ge-wesen; und nun, da ein wenig Glück sich hernieder-
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