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21 (1835) Sicilia bis Stadlerland
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726
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726 Stadions Decherapparat

Stlldkont B ech erapparat (Physik),s. unter Galvanismus.

Etädisis (Tasitia, a. Geogr.),Stadt in Aethiopken am großen Nilfall.

8r»äiuin (Stadion, Ant,), 1) Län-genmaß von 600 griechischen, oder 625 rö-mischen Fuß, 1Z5 Schritt oder 49 rhein-ländischen Ruthen, so daß gewöhnlich 25 Sta,dien 1 geographische Meile. Doch wa-ren die Stadien wegen der verschiedenenLänge der Fuß, auch verschieden; von demkleinen S. (S. des Aristoteles) gin-gen 77ß, von dem des Kleomedes 55,65;von dem pythischcn (delphischen)51,18; von dem des Erato st henes 46,57;von dem nautischen (S. des Herodo-toS) 44,46; von dem olympischen40,4; von dem philetcrischen 35j;von dem großen (alerandrinischen)33 39 auf die geographische Meile. Benenntwar darnach 2) die Rennbahn, Laufbahn zumWettrennen in Olympia, denn nach den olym-pischen S, welche« gerade ein gewöhnlichesS. lang war, wurden die meisten andereneingerichtet und deshalb ist auch das olym,pische S. La« gewöhnlichste Maß unter denStadien. Die Stadien waren besondere,bisweilen von den Gymnasien abgesonderte,meist mit denselben verbundene Plätze, siebestanden aus zwei gleichlaufenden Seiten,deren eines Ende mit einem Halbkreis ge-schloffen, das andere für den Einiritt derKämpfer offen war, um die 3 geschloffenenSeiten herum waren Sitzreihen errichtet.Die meisten waren mit einem bloßen Auf-wurf von Erde umgeben, doch gab es auchmehrere, welche sich durch Kunst auSzeich,neten; auf dem Jsthmos bei Korinth warein S- von weißem Marmor gebaut, ein«der größten und prächtigsten war das von

Stadlerfand

HerodcS AttikoS in Athen angelegte, eSwar von pentelischen Marmor gebaut; da«zu Rom war im csnapus lVIurriua (f. d.).Bisweilen war das S. und der Hippodro-ms- verbunden. (7.L.)

Stadler (Maximilian), geb. 1743 zuMelk an der Donau, bekam den ersten musi-kalischen Unterricht von seinem Vater, einemBäcker und in der Benedictincrabtei zuMelk, wurde später als Sopranist in dasStift Lilienfeld, wo er sich als Orgelspielerbildete, sich in der Ecmpositian vielfältigversuchte u. dabei die Grammatical-Klaffenabsolvirte, ausgenommen. Später entschieder sich ganz für den geistlichen Stand undbeendigte seine Siudien zu diesem Zweckeim Jesuiten. Collegium zu Wien, begannin Melk 1766 sein Noviziat und erhieltdaselbst 1772 die Priesterweihe. Um dieseZeit machte S. üls Orgelspieler und Ton-setzer schon Aufsehen. Nachdem er 10 Jahrelang als Lehrer der theologischen Facultätin Wien gewesen war u. e'nen Pfarrdienftversehen hatte, wurde er 1786 Abt in Li-lienfeld und 1787 in Kremsmünster. NachAufhebung der Klöster blieb S- im Welt-priesterstande und privatisirte bis 1803, vonwo er mehrere Pfarrämter verwaltete, dieer 1815 wegen Kränklichkeit auigab undsich vorzüglich mit Musik bis an feinen Tod1833 beschäftigte. S. componirte kn allenGatinngcn der Musik, vorzugsweise aberKirchenmusik und ist in dieser Gattungeiner der vorzüglichsten neuern Lonsetzer.Sein Hauptwerk ist aber das Orato-rium: das befreite Jerusalem, Tert vonCollin (s. d.). (6o.)

Stadlerland (Kcogr), s. Budjadin-ger- und Stadlerland.