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21 (1835) Sicilia bis Stadlerland
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6 Sicilic» (Gcsch.) Sicllie» (Gesch.)

Wanderung der Siculcr kamen auch nach ren. Auf dieser Seite waren alle Nieder-halb verbürgten Zeugnissen Kreter hier- laffungen Pflanzstäbtc von Freistaaten anher. die dem Minos beim Aufsuchen des der Ostküste, Gela und Heraklea (s. b.)

Dädalos geioigt waren und sich nach dem ausgenommen, welche unmittelbar aus Grie-Tode ihre« Königs im Lande de« sicaniichen chenland herstammten- Die Vcrbältn'ffeFürsten Kakakos ansiedeiten, in der Nähe zwischen den Griechen in den nächsten Pe-des spätern Agrizentum. Auch die Elym er, rioden bleiben unbekannt, auch wird nichtseine trojanische, unter Philoktetes nach Jta, über bedeutende Unternehmungen gegen dielien u. von dort durch AegestoS nach S. ge- Einzebornen berichtet, welche sich vielleicht ^führte Horde, wunderten ein; vgl. Segesta. vor den cultivirten Ankömmlingen von selbstSie wurden von den Sicancrn aukgenom- in das Innere zurückzogen, oder auch mitmen und verschmolzen mit denselben, wie leichter Mühe zurückgedrängt wurden. Zmdie Kreter, zu einem Wolke. In ihrer 6. und S. Jahrh. v. Chr. traten besondersNachbarschaft hatten sich auch Phokcnser die Machthaber von Gela als mächtig auf,niedergelassen, welche auf der Heimfahrt unter ihnen besonders Klean der undvon Troja erst nach Afrika verschlagen Hippokratcs (s. b.); der berühmtestewurden und dann nach S. übergingen, war Selo (s. d.), der auch Syracus,

Bald hatte die Fruchtbarkeit und die gute welches ihn zu feinem Fürsten wählte, zumLage S.S für Handelnde auch Phöniker Hauplstaat de« Insel machte und ihm diedalffn gelockt; sie hatten sich an allen- Hegemonie über die andern Staaten »er-sten, vornämlich an der Ostkäste festgesetzt, schaffte. Weniger klug war sein Bruderbesaßen jedoch daie'bst nur Factoreien ohne Hiero (i. d.) und der andere, Thraty-dcr Freiheit der Einwohner gefährlich zu bulos (s. d ), mußt« in Folge eines Auf«werden, daher sie von denselben auch ge- standeS Stadt und Thron verlassen. Beiliebt wurden. Erst als die Griechen all- dieser Gelegenheit aber wurde auch das Bandmädlig dabin kamen, wichen sie von der gänzlich gelöst, waS die übrigen StaatenLstküste weg und- schränkten sich mehr auf zusammcnaehaltcn hatte, jeder kehrte zudie West - und Nordküsts ein, wo sie sicher seiner Unabhängigkeit zurück; aber zum Un-warcn, nicht allein weil die griechischen Co« glück dieser Staaten, denn Parteiungen undlonien so weit nicht reichten und weil sie Streitigkeiten begannen wieder überhand zuvon den Sicanern freundlich ausgenommen nehmen, welche die Staaten so schwächten,wurden, sondern auch weil sie an dem daß es Fremden leicht wurde entscheidendennahen, ihnen verwandten Carthago eine Einfluß auf sie zu bekommen. Welchegewaltige Stütze hatten. Ja die Car« Kriege sie führten, s. u. Stcilische Krieg«lhaginienser legten selbst mehrere Eo« 2). Vor gänzlicher Unterwerfung schützte S.lonien daselbst an oder übernahmen den der Syracusaver Dionysios (s. d. I) u. nachSchutz schon vorhandener Städte, von Mo« langen Kämpfen blieb endlich den Cartha-tya, SolnS und Panormus. Jhp Besire« giniensern, was ihnen diesseit des Hjmera«den sich der ganzen Insel zu bemristern, fluffe« lag, als Eigenthum. SyracuS (s.welche nicht allein nach dem Norden ihr d.) war lange der Hauplstaat gewesen undGetreide sendete, sondern auch einm Theil blieb es lange noch, sein Schicksal theiltendes Orients und Griechenland damit ver« die andern Republiken; einige glücklich«sah, besonders seitdem sich Letzteren der thra« Schläge machten di« Earthager zu S.Skische Bosporos versschloß, war um so ernst« Gebietern. Rom hatte unterdessen dielicher, je politisch und niercantflt'ch wich. Staaten Unter-Italien« bekriegt, besiegtliger eine solche Besitzung sein mußle. Die und sich unterthänig gemacht; sie sahenspätesten, aber bleibendsten und wichtigsten Carthago'« Macht auf S. und bedachten,Einwanderer waren die Griechen. Früher wie leicht diese Roms italischen Unterthanenhatten sie die Wildheit und Rohheit der Unterstützung zum Abfall zukommen lassenSiculer gefürchtet, allein bei näherer Be- konnten; sic suchten daher Gelegenheit mittrachlung fanden sie dieselben to wenig ihnen zusammenzukommen. Ihrer unedlenzahlreich, daß sie, da die Unruhen in Grie- Politik gelang es, Carthago wurde besiegtchenland die Veranlassung zu vielen AuS« und als Herren S-- die Römer aner-wanderungen nach dem südlichen Italien kannt, r. 1. punischer Krieg (865 L42).wurden, auch S. mit Colonien besetzten. Unterdessen hatten auch die Siculer Vcr-Gegen 710 v. Ehr. wurde von ionischen suche gemacht die Vertreibung der Ly«und dorischen Haufen, die sich zu ChalkiS rannen in Syracus für ihre Unabhängigkeitauf Euböa unter Theokles gesammelt hat- zu benutzen Ein unternehmender Mannten, Naro« (s d. 6), im nächsten Jahr aus ihrer Mitte, Ducelius (s. d.), sam-SyracuS und bald Megara (s. b.) gegrün- melte seit 454 mehrere kleinere Staatenbet und so wurde die Ostküste bald so mit seines Volks und richtete glücklich seinegriechi eben Städten angefüllt, daß ff« sich Waffen gegen Agrigenk und Syracuö; dieauch bald ans die Sübküste ziehen mußten, Syracusaner traten ernstlich gegen ihn aufobgleich hier keine guten Haferplätze wa« und durch die Uebermachl gcnbthigt, ergab

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