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21 (1835) Sicilia bis Stadlerland
Entstehung
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>^kcrlia (a. Geogr.), s. Sicilien.

Siciliänische Weine(Weinh-), sindzum Theil sehr edel, feurig und süß. Dergoldgelbe Moscado und der dunkelrotheCalebrese stehen oben an; der gelblicheEapriata wird au« g°preßtem Moscadou. darunter gemengten süßet, Trauben ver-fertigt, derMo«cadoneroist eine Ver-mischung des Moscado mit einem rothen,süßen Weine, der Albanello wird vonden süßesten Trauben gemacht, der Pe-st imbot ta ist ein leichter Wein, doch bis-weilen sehr gut. Meisten« werden zu dens.n W.n ^ am Stocke oder auf dem Lagerwelk gewordene Trauben genommen, manstößt die Trauben vor dem Pressen u. lüßtsie 24 Stunden gähren. (T^-L.)

Siciliünisch Grün, eine Art braun-schweiger Grün, wird zu Oel- und Wasser-farben gebraucht-

LivisiLno (sin 8-, ital., Musik),ein einfache« Tonstück im ländlichen Cha-rakter, welche« die stciliänische Hirtcnmusiknachahmt. ES wird in langsamer Bewe>gung in dem HTact geschrieben und hatda« Charakteristische, daß da« I. und 4.Achtel gewöhnlich punktirt werden, z. B. r

SieiltbbafSicillbra, a. Geogr.),Stadt im Innern von Afrika, unweit Val»li«; Sitz eine« Bischof«; jetzt Bazilbah.

8ivllir:nr,l)(8iol1j^iiu5, lat.),eigentlich /x eine« Ganzen, z. B. einerUnze (also 2 Drachmen), einer Stunde,eine« Morgen Land rc.; 2) des. «ine rö-mische Silbermünze, welche zur Zeit Eon»stantin« d. Gr. auskam, 6 toll«, (s.d. 2, »), als» etwa l Tr. 6 Pf.

Sicilien, t) (a. Geogr.), (bei denGriechen Sikelia, früher Trinakriaoder Trinakri«, d. h. die 3 Vorgebirgehat, wofür bei Homere« die Form Lhri-nakia vorkommt ^obgleich Mehrere tie«Etland als von S. geschieden wissen wol-len, s. Thrinakias» von den Lateinern Tri-quetra ss. d.) übersetzt; nach der Ein-wanderung der sibirischen) Sicaner Si-cania genannt), größte und wichtigsteder Inseln de« Miltelmeere«, dem süd,westlichen Ende Italien« gegenüber, vonwelchem e« durch die stciltsche Meerenge(bioalum kreturn, s. d.) getrennt wurde.Früher soll S. mit Italien zusammenge-

Lncyclop. Wörterb. Einundzwanzigsier Bd.

hangen haben und nach älterer Meinungentweder durch ein Erdbeben losgertffen,oder durch die andrängenden Wafferflu--then getrennt worden sein; Neuere badennicht unwahrscheinlich gefunden, daß siedurch da« Feuer de« Ae na aus der Tiefegehoben worden ist. Von den 3 Vorge-birgen hieß da« nordöstliche P'lori«, flachund sandig, da« südöstliche Pachynum, sei-fig, und da« west'iche Lilybäum (s. d. a.).Von Osten nach W-sten zogen sich an derNordküste da« Gebirge Nedrobe« (s. d.), aufihrer östlichen, nach Süden laufenden Ne-benkette erhebt sich der Aetna; von den-selben Nebrodes laufen in der Mitte nachSüden herab die Heräi (s, d ). Bei dergeringen Größe und den vielen Gebirgensind große Flüsse nicht möglich; keiner der-selben auf S. war schiffbar, die meistentrockneten im Sommer fast au«; die wich-tigsten waren der Symildus und Himera(s. b.), dieser auf der Süd-, jener aufder Ostseite; außerdem noch der Heloru«,Achate«, Hypfa Oanus, Chroli«, Hipparisu. a- Von Seen nennen wir besondersden Camarina (s. d. 2); die 2 kleinen Seenam Tempel der Paliker bei Eryx hattenwarme«, schwefelhaltiges Wasser (bei diesemWasser schwuren die Siculer). Die die In-sel bewohnenden Völker s. Sicilien (Gesch.);von bemerkenSwerthen Städten lagen aufder Ostseite Meffana, Tauromenium, Ca-tana, Leontini, M.'gara, Syrakus, Helo-rum (s. d. a.); auf der Südseite Calnarina(Hyperia), Gela, Agrigenium, Selinus (s.d. a.); auf der West- und Nordseite Lily-bäum, Eryx, Segesta, Panormu«, Himera,Agathyrna, Aluntium (s. d. a); in derMitte der Insel besonders Enna und En-tella (s. b.). S. war ein ausgezeichnetfruchtbare« Eiland, dem die Römer dieEhre erwiesen es ihrem hochgeprielenenItalien an die Seite zu stellen; als Aus-fuhrartikel galt hauptsächlich Schlachtvieh,Häute, Wolle, ätnäischer und hybläi-scher Honig, Wach« und Safran, außer-dem gab es alle Arten Südfrüchte, besomder« Oel und Wein, von welchem letzter»besonder« der mamertkoische in Italien sehrbeliebt war; kostbare Steine, wie Agathe,Ja«pi«, Lapis Lazuli, Marmor rc., ergie-bige Bergwerke, warme Bäder. Vor allenaber ausgezeichnet waren di« sicilischenMaulthiere und der Weizen, der bestewuchs um Enna, in den leontinischen Ge-filden fand man ihn wild und der ang«.

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