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24 (1835) Treutel bis Ventidius Bassus
Entstehung
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Venedig (Tcsch. v. 1605 b!S 1798)

roswi mit 24 Linientchiffen, 6 Galeassenu. 28 Galeeren in See, eroberte im Augustd. I. die Insel St. Maura, im Septem-ber Preve'a und landete mlt 8000 Venetia«nern aus Morea, die im I. 1685 Koraneroberten. Auch in den I. 1636 u. 1687war Morosini und unter ihm der in vene-tianischea Diensten stehende schwedische GrafKinigSmarkin dem Pelcponncs siegreich; fieeroberten PatraS, Korinth, Lepanto, Castel»vuovo und Athen, belagerten Napoli di Ro-mano u, Morosini, war 1688 eben im Be-griff Negropont anzugreiten als er an dieStellt des Verstorbenen Dogen Giustiniani,n di/str Würde erhoben wurde Fran-cesco Morosini (1638 — 1694) wurdedurch die allgemeine Stimme des Volks zumDogen berufen: wer uns ein Königreichgegeben, hat wohl ein Recht auf di- Krone,so lauteten Anschläge in Straßen V s, undmit der Krone geziertl schritt Morosini am8. Juli 1683 zur Belagerung von Negro-pont. Aber von tie'em Augenblicke an,verliiß den Dogen da« Waffenglück. VorNeHrcponr brach die Pest im venetianischenHeere aus die «in Dritttheil desselben nebstdem Grasen Könlqsmark tknraffte, undnachdem am 20. August 1638 «in Sturmmißglückt war, sah sich der Doge genöth'gt,die Belagerung aufzuheben und sich wiedervor Napoli di Romano zu begeben, das nochbelagert wurde. Hier ergriff ihn eine Krank-heit und zwang ihn nach L. zurückzu-kehren, doch eroberte sein Nachfolger imCommavdo, der General Cornaco, Val-lona. Im I. I6S0 war Cornaro gestorbenund ihm Domenico Mocenigo im Ober,befehl gefolgt, der die Insel Kandia wiedererobern sollte, aber die Belagerung vonCanea zog sich in die Sänge und da Mo-cenigo die Nachricht erhielt» daß die Tür-ken «ine Unternehmung gegen Morea vor-bereiteten, so schifft« er sich, aller Gegen-vorstellungen seiner Offiziere ungeachtet, da-hin «in und fand» daß Morea nicht bedrohtsei. Da so die Unternehmung auf Kandiagescheitert war, so wurde Mocenigo gefangennach B. geführt und 1693 riech einmal derDoge Francesco Morosini an die Spitze derArmada gestellt; aber er starb 1694 in demHasen von Navplia und wurde als Dogedurch Silvester Valiero (1694 —1700),als Generalilsimue durch Anton Zeno er,setzt. Die Flotte eroberte die Insel Skto,aber gleich darauf wurde sie von der türki-schen an dem Eingänge der Dardanellengeschlagen und zur Räumung Skio's undzur Rückkchr in ihre Häsen genkthigt. Zenoward des Esmmandos entsetzt und starbwährend der Untersuchung, an seine Stelletrat A essandro Molino. Dieser schlug aufMor„ ,-n türkische« Corps bei Argos,dann im Archipel eine tü-ki'ch, Flotte (1696)und im solgenden Jahr» war er noch einmal

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in der Seeschlacht bei Andros Sieger. Auch1693 waren die Venetiarer unter JacopoCornaro gegen die türkische Flotse siegreich,aber diese Schlachten entschieden nichts undder Krieg hätte noch lange dauern können,wenn nicht daS bevorstehende Aussterbendes spanischen Königshauses dem teutlchenKaiser «inen Frieden mit den Türkenwünschenswerth gemacht hätte. EnglandU. Holland boten den krtegtührenden Mäch-ten ihre Vermittelung an und im November1698 wurden zu Carlowitz in Ungarn dieVerhandlungen eröffnet, zu denen V. denRitter Ruzzini als Bevollmächtigten schickt».In dem Frieden, der dort zu Stande kam,behielt V- von .seinen Eroberungen ganzMorea, die Inseln Aegina u. St. Maurardann Castelnuovo am Eingang« des Ka-nal« von Cattar» und einige Plätze in Dal-matien. Der Doge überlebte den Abschlußdes Friedens nur um ein Jahr und anseine Stelle kam Sudovico Mocenigo(1700— 1709). An dem spanischen Erb,folgekriege nahm V. keinen Theil, aber e«schützt« dadurch sein Sand nicht vor Ver-wüstungen, denn die Oestreicher und Fran-zosen durchiogen das Gebiet der Republik,ohne seine Neutralität zu respectiren. 1709starb d«r Doge Mocenigo, an dessen StelleGiovanni Cornaro (1709—>722) ge-wählt wurde und während seiner Regierungkam der Friede von Utrecht 1713 zu Stande.Aber kaum hatte die er Frieden den I3jäh»rigen Eebfolgekrieg geendigt, als die Pforteneue Rüstungen machte, angeblich um dieMontenegriner zu bestrafen, in der Thalaber, um V. zu bekriegen. Der Senatwollte daran nicht glauben und scheut« sichsogar Vorsichtsmaßregeln ainuwenden undso geschah -S, daß der Provedilore von Mo-rea, Hieronimo Delphino, kaum 8000 M.und eine kleine Flotte hatte, als er von100,000 M angegriffen wurde, die derSroßwesic selbst befehligte. Die Geschichtedieses Kr;rg« ist in dem Artik l Türken (f.d. Gesch.) erzählt, er endigte sich im Juli1718 durch den Frieden bei Poffarowitz,durch welchen B. Morea verlor und dafürdie Felseninsei Cerigo erhielt. In diesemKriege hatte sich die Insel Corfu, wo dersächsische Graf Schulenburg, der Obergene-ral der venetianischen Landarmee, defehitgte,durch eine hartnäckige Berlheidigung aus-gezeichnet und alle Anstrengungen der Tür-ken zu Schande gemacht, aber kurz nachdem Frieden, am 28. Oct. 1718, schlug derBlitz in das Pulvermagazin der Haupt-stadt, zerstört« «inen Theil der Stadt, dieFestungswerk« und viele Schiffe und begrubauch den venetianischen General - Capitän Pi-kant unter den Trümmern seiner Wohnung.Die Festungswerke wurden nach dem PlaneSchulenburg« wieder hergestellt. Der Krieg,welcher dem Frieden von Passarowi- vor-aus.