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23 (1835) Tenna bis Treusch
Entstehung
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742
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742 TrruchtÜngen

düsseldorfer Akademie; malte Blumen undFrücht« sehr schön. Eie starb zu Ende de»17. Jahrh.

Treuchtlkngen(Geogr.), Marktfleckenim Landgericht« Heidenheim de- Rezatkreise«(Baiern), an der Altmühl; hat 2 Schlösser,L Kirchen, 7lX> Ew. (zum Tbeil Juden),welche leontsche Borden und Tressen ferti-gen.

Treue (Moral), 1) das innige und un-wandelbare Festhalten in Rücksicht auf da«Wertrauen, welche« Andere in uns setzen,oder diejenige Gesinnung, nach welcher wirdie Verbindlichkeiten und Pflichten, die wirAndern schuldig find, unverletzlich achten»Daher spricht man von T. im Amt«, Be-rufe, der Freundschaft, Liebe, Ehe u. s. w.Die T. ist Gebot der Pflicht; denn da- na-türlich« Gefühl erklärt sich schon gegen denund bezeichnet ihn al« einen verächtlichenMenschen, der sich de- Treubruch- schul-dig macht u. seine Verbindlichkeiten leichtsin-nig oder vorsetzlich verletzt; s. Untreue. 2)L- Gotte-, eine bildliche Vorstellung zurBezeichnung der Unveränderllchkeit Gotte-in seinen väterlichen Gesinnungen gegen dieMenschen; denn, da Gott gegen die Men-schen keine Verpflichtungen auf sich hat,so kann auch nicht von einer T. in obigemEinne die Rede sein. Der Ausdruck selbsthängt mit der Vorstellung eine- Bündnisse«zwischen Gott und den Menschen bei denalten Hebräern und im Ehristentbum (s.Testament) zusammen. Dagegen kann beidem Menschen von T. gegen Gott in Erfül-lung seiner Pflichten die Rede fein, weilder Mensch Gott verpflichtet ist. (7/^L.)

TreueHand (Recht-w.), in der Recht«-sprache de« Mittelalter« ein Vertrag, derdurch Handschlag bekräftigt war.

Treuen (Geogr.), Stadt im AmtePlauen de« Kreist- Zwickau (KönigreichEachsee); hat 1600 Ew-, ansehnliche Fabri-ken in Baumwollenwaaren. Treuen-briezen, Stadt im Kreise Jauch-Belzigde« preußischen Regierungsbezirk« Potsdam,an der Nieblitz; hat Tuch - und Leinwebe-reien, Papier-, Graupen« und Fadrnnu-delnmühleu, 1 Hospital und 4315 Ew.

Treue, Orden der (Orden-w.), da-

Treusch

keuscher Orden, vom Markgrafen Karl Wil-helm von Baben 1715 gestiftet, al« er denGrundstein zu dem Schlosse in Karlsruhegelegt hatte. Anfang« führte er den Na-men: oräro cko 1s lickölite, welcheraber allmählig dem jetzigen teutschen gewi-chen ist. Im Jahre 1803 wurde er vondem Markgrafen Karl Friedrich in 2 Klas-sen getheilt, wovon die erste Großkreuz,die zweite Commandcur« heißt. Da« Orrden-zeichen ist ein rothe«, achtspitzige«Kreuz, dessen Spitzen mit kleinen, gold-nen Kugeln versehen und dessen 4 Win-kel mit dem doppelten, in einander ver.fchlungenen, goldenen Buchstaben 6. (Karl)au-gefüllt sind. Auf dem weißen, rundenMittelschilde schwebt vorn ein 6. über ei-nigen grünen Bergen, darüber steht da«Wort: riäelit»,, und hinten ist da« Wap-penzeichen de« Staat« < ein schrägrechter,rolher Balken, im goldnen Felde. Ueberdem Ordenskreuze ist eine königliche Kroneangebracht, durch welche der Ring für da-orangefarbene Band mit silberner Einfas-sung läuft, an dem e« getragen wird. Derste Klaffe trägt e« von der Rechten zurLinken, die zweite am Halse. Beide ziertauf der linken Brust ein achtstrahliger, sil-berner Stern, in dessen Mitte die Vor-derseite det Kreuzet, auf orangefarbenemGrunde» sich befindet, und auf 4 der Strah-len liegt da- doppelte 6. <6->.)

Trouz» äei (lat.), so v. w. Gotte«,frieden.

Treu-Herzigkeit, diejenige meisten«jüngeren, durch Erfahrungen noch nicht ent-täuschten Personen, eigene Gemüthkart ver-möge welcher sie die Aeußerungen Andererohne Mißtrauen für wahr annehmen, des-halb vertrauensvoll und ohne Falsch sichmittheilen und dem gemäß handeln; sprichtsich durch einen offenen, ehrlichen Blick undzutraulichen Ausdruck der Stimme au«, istan sich lobenswerth, kann aber, wenn siemit Leichtgläubigkeit, llnvorfichttgkeit undMangel an BcurlheilungSkraft verbundenist, leicht gefährlich und zum Fehler wer-den, (b.)

Treu-losigkeit, Gegensatz von Treueifl d.).

Treusch (Jovi.), so v. w. Aasquappe.