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23 (1835) Tenna bis Treusch
Entstehung
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Ternile

Lernst« (Wilhelm), geb. zu End«des vor, Jabrh. in Mecklenburg, studirte,unterstützt von Chr. v- Ingelheim, aufkosten des Königs von Preußen, in Ita-lien , und lenkte durch eine KreuztragungChristi nach Raphael die Aufmerksamkeitin Rom auf sich. Durch die Herausgabeseiner Zeichnungen nach Zoh. v. Fisole,welche Aug. Wilh. v. Schlegel mit ErkiL.rungen begleitete, war er schon ein Jahrfrüher (18l7) bekannt geworden. Er lie-ferte auch über 800 durchgezeichnete Um-riffe der in Pompeji aufgeiundenca Ge-mäße, deren 12 er lr,u in Colorirung undZeichnung nachahmte und ist seit 1827 kö.niglicher Kallerieinspector in Berlin. (Nä.)

l'srnoäorZiliL csstrurii (Terno»

börum, a. Geogr,), Ort in Frankreich;jetzt Tonne« in der Champagne.

TernoiS (Geogr.), I) (le T.), ehemalsName einer Gegend im Departement Nordvon L) einem Flusse, welcher der Canchezu'ällt, so genannt.

Ternströmia (t. L), Pflanzengat-tuag aus der natürlichen Familie der Agru-men , zur 1. Ordnung der 12. Klaffe de»Linn. Systems gehörig. Arten: größten-theil« in Süd-Amerika heimische, zu Zier-pflanzen für Gewächshäuser geeignete Holz,arten. (§u.)

(törnia, (bot. Nom.), was zu dreienbei einander, an den Stengel in einerScheide steht, ohne gerade einen gemein-schaftlichen Stiel zu haben. Oft auch syn-onpm Mil ternatus.

Tero, treuer Anhänger der von ihremVater HerodeS »erfolgten Brüder Aristobu-loü IV. u. Alexander lll. Er hatte sich lautüber die Grausamkeit und Ungerechtigkeitdes Königs gegen seine Söhne ausgespro-chen und wurde deshalb mit den Setnigeneinzezogen, nachher auch, da er beschuldigtwurde» des Königs Barbier zu dessen Er-mordung aufgesordert zu haben, hingerichket.

Teroänne (Terouenne, Geogr.)1) Stadt im Bezirk St. Omer, des D«.pärtementS Pas de Calais (Frankreich),früher ziemlich groß, jetzt nur aus einigenHäulern bestehend. L) (Regale von T-),die Umgegend derselben. Teroobllnt, sov. w. Larudant. TerouggemouArua,so v. w. Teraudschimauh. Lirowah, s.unter Junk' ylan. (l->.)

Terpändros (Terpllnder), lyrischerDichter, Derdenes Sohn, ein Aniiffäervon LcSbos, um 618 v. Chr., batte 4 Mali» den pythischen Spielen und außerdemin den Karnern zu Sparta den Preis er-rungen, auch durch seine Gesänge die be.unruhigte Stadt be'änfligt. L. erfandübrigens die siebenfältige Cither (die er n.And. von Orpheus empfangen und in Ae.xyplen al« sein« Erfindung auSgegebenhatte), uud er soll vou den Ephoren we«

Terpentin 25

en der Ueberzahl der Gatten gestraft war-en sein, wiewohl er Melodien zu den ly-kurgischen Gesetzen machen durste. Genanntwerden von ihm: Proömia zur EinleitungHomerischer Gelänge, Skolien, Spondi-aka u- andere Gedichte, sämmtlich in dori-scher Mundart; auch soll er Regeln für dielyrischen Gedichte geschrieben haben. Vonkeinem ist etwas übrig, als Fragmente, s.FabricinS, Libliorlr. Arusc», 1. LH-, S.SSL, Über T. selbst s. S. L. Plehn. O«-,-stiacs, Berlin 1826. (1-ö.)

Terpen, in Frießland Hügel, welcheangelegt wurden, damit bei Ueberfchwem-mungen sich die Leute dahin flüchten konn-ten. Unter Herzog Radbod« Regierung»im 8. Jahrh., wurden deren viele neue er-richtet und die bestehenden vergrößert. InZeeland und auf Walchern sieht man jetztnoch solche T., dock sind sie vernachlässigt,da die Dämme Schutz gegen das austre-tende Meer gewähren. (Ltz.)

Terpentin (P^rebivtlrir», Pharm.),aus dem verwundeten Stamme, verschiede-ner PinuSarten und deS LerpeurinbaumeSauSgefloffener, natürlicher Balsam. Diegeringste Sorte ist der gemeine L. (r.coiiiniuni«), von der Kiefer und Fichtegewonnen; trübe, weißgelblich, von derConsikenz des rohen HoaigS, von harzigem,bahamischem Gerüche, mit Weingeist ver-mischt und umgeschüttelt, sich Anfangs vordem Auflösen ln runde Körper zertheilend,bei, zu der geistigen Lösung gegossenemWasser, «ine dickliche Milch bttdend, ausder sich der reine Balsam, als ölartige,auf die Oberfläche tretende Tropfen, ab-scheidet , während da« Harz mit weißerFarbe allmählig zu Boden fällt. BessereSorten sind: der stratburger T. (r.arAsncor»terrsis), von der Wrißlanne;durchsichtig, weißgelb, ziemlich dünnflüssig,von angenehmem, citronartigem Gerüche,bitterem Geschmack; der französische L,von der MeerstrandSkiefer; blaßgelb, durch-sichtig, von angenehmem Geruch; der ve.ne di sche T., vom Lerchenbaum ; sehrklar, durchsichtig, zäh«, blaßgelb, von er-hitzendem, bitterlich. beißendem Gxschmacke,starkem etwa« citron.rmrtigem, balsami-schem Gerüche; der kanadische T., vonder Balsam- und der Hemlockstanne; zähe,dickflüssig, Faden ziehend, leicht erhärtend,durchsichtig röthlichqelb, von angenehmem,gewürzhaftem Geruch, balsamisch-bitterli-chem Geschmack; der cyprtscke T., vondem Terpentlnbaume (s. ?isr»ciu terebin-lffus); d'ck, zähe, durchsichtig, weiß, gelb-lich, grünlich oder bläulich, von starkem,angenehmem, balsamischem, jasminartiaemGeruch, erwärmendem, wenig bitterlichemGeschmack, seile» rein, sondern fast immermit anderen Terpenlinsorten verfälscht tmHandel verkommend, und deshalb festen

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