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großen Entfernung beider Orte). Von denRuinen, die von T. noch übrig find, zeich-nen sich die eines Tempels durch Schönheitim Aeußern und durch den an der Deckedargestellten Thierkreis im Innern aus; s.unter Denderah. (7.L.)
Ivnr^ii» (Zool.), nach Latreille Gat.tung aut der Familie der Feistkäfer, ge-bildet aus Arten der Gattung pinioli»Orbr., bei denen die Fühlhörner fadenför-mig sind und mit einigen kugeligen Glie-dern sich enden, der Leib langeiförmig, diegewölbte Brust fast kreisförmig ist. Art:t. interruxr», schwarz, glänzend, Flügel,decken etwa» gestreift; r. orbieul-c- u.A.; bei Andern unter »lei« oder xirneli»stehende Arten. (1^--.)
Lenu (Teogr.), Fluß im DepartementNiederloire (Frankreich), geht durch denSee Grand. Licu, heißt dann Achenau,fällt in die Loire.
ILnus »ntortinura (Anat), s.Dünndarm.
ireiluikäliu» (bot. Nomencl.), mitzarten, dünnen, schmalen Blättern verse-hen.
I'enuipeäe, (Zool.), s. Dünnfüßler.fl'enuiröekre», s, Zartschnäbler.
1-nui» (Bot.), dünn, Gegensatz von6r»«eu, (s. d.), wenn der eigentliche kör-perliche Durchmesser kleiner ist alS der,durch welche die Länge u. Breite bestimmtwird; r. iriai^o, bei Pilzen dünner Rand,wenn der Hut am Rande dünner ist als inder Mitte; r. xilau», dünner Hut derkein Fleisch bat,
O e nri!» «j IN u » (bot. Nomencl.), sehrdünn, wenn die Länge zur Dicke sich ver-hält, wie wenigstens 3t: 1.
Tenuikat (v. lat.), 1) Dünnheit,Magerkeit; 3) Armuth, Armseligkeit; 3)Geringfügigkeit.
I'enüir»» Irnirrörrrna (Medic),wässerige Beschaffenheit des Blute«. 1*.xiirriä», fauliger Zustand de« BluteS.
iDsnuiüeaulu» (bot. Nomencl.),etwas dünn, wenn die Länge zu Dicke sichverhält, wie 2 bis lo: 1.
Tenüpfis (a. Geogr.), Stabt in Ae-thiop en, im Arumitantsqen.
sr-nür» (ttal.), Landbesitzung, Land,gut. Gehöft.
leriüro (abgek. ren., ital. Musik),so v. w. Ausgeholten, wird solchen Notenbeigeschrieben, die mit gleicher Stärke desTon« ousgehalten werden sollen.
Tenrt« (v. gr., Med.), Feuchtigkeit,entgegengesetzt der Xerositit.
Tenzel (Wicheim Ernst), geb. 1659zu Arnstadt; studtrte zu Wittenberg, undwurde (>685) Lehrer am Gymnasium zuGotha, zugleich auch Aufseher des Münz,rabineti und der Kunstkammcr. 170Zging er als Viath und Historiograph nach
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Dresden, wo er aber bereits km folgen-den Jahre wieder seine Entlassung erhielt.Er starb 1707 in großer Dürftigkeit,Manches Gediegene in den genannten FL»eher» enthielten die 10 Bände feiner mo-natlichen Unterredungen, Leipzig 1689-—SS,und deren Fortsetzung unter dem Titel:Curieuse Bibliothek, 8 Bde., ebend. 1704—6.Schätzbar sind außerdem die Schriften: Osüisvipiin» »rc»»i und die Lxeicitatic»-ne» «eiset»«, Leipzig 1692. Auch umdie Nümismatik und besonders die Kennt»niß der sächsischen Münzen machte sichL- verdient. In einzelnen Abhandlungensuchte er zu beweisen, daß das aposto-lische Symbolum nicht von den Aposteln,und das sis» Oeiim I»uä»nau» weder vonAmbrosius noch Augustin (s. d.) herrühre.Dein Leben von A. Clarmond (I. L. Rü-diger) erschien teutsch und lateinisch zuDresden 1708. (vgp.)
TenzSnen (Lkt.), s. unter Minnehöfe.
Teoamörtli, oder das göltl. Buch,s. unter Tolteken.
Teokcklli (Haus Gottes, oder Teo-pa», Platz Gottes, meric. Rel.), Nameder mexikanischen Tempel überhaupt,auch der aller Völkerschaften in A'-ahuak.Der Gott selbst wohnte in dem ihm ge-widmeten Tempel. Die Anzahl derselbenim ganzen Lande war außerordentlich, dennsie befanden sich nichtnurinallenOrtschailen,sondern auch auf den Gipfel» der B rge,in Wäldern und an Heerstraßen. In derHauptstadt zählte man allein 2000 u. dar-unter 7 — 8 von bedeutendem Umfange. Indem weit kleinern Eholuta konnte man vonder Spitze eines Tempels 400 andere be»m-rken Könige, Statthalter u. Vornehmewetteiferten in der Erbauung von Tempeln.Viele führten eigene, vom Namen des dar-in verehrten Gottes verschiedene Namen«Ihre Form war in der Regel dieselbe,nämlich eine abgestump'ke Pyramide mitmehrern Absätzen, die Seiten richteten sichgenau nach der Mittags- und Parall-llinlede« Ortes. Abweichungen fanden nur stattin der Anzahl der Stockwerke und in derArt, wie d'e Treppen tinauffübrlen. Beisolchen, die nur ein Stockwerk halten, liefdie Treppe gerade in der Mttte hinauf;bei mehrstöckigen batte gewöhnlich jederAbsatz eine eigene Treppe u. zwar so, baßman nach Ersteigung der einen erst denganzen Stock umgehen mußte, ebe man zuder andern gelangte. Oben aus der Platt-form der Pyramide stand eine thurmähn-liLe Capelle und darin die gewöhnlich ko»lcssale Btthsjule des GolteS. Vor dersel-ben unterhielten die Priester bas heiligeFeuer. Auch beobachteten dieselben hier teuStand der Gestirne und zeigten dem Volkevermittelst eines Horns die S unde derNacht an. Das Innere der Capelle diente
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