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Kunden ist und dann zu halbunwillkärlichenBewegungen, oder zu unaufhörlichen Ver-änderungen der Lage und Stellung zwin-gen- Sie ist bei Onanisten beobachtet wor,den; bei Hypochondrlsten bemerkt man eineähnliche Unruhe und Rastlosigkeit; bei man-chen Geisteskranken geht dieselbe so weit,daß sie fast in unausgesetzter Bewegung sichbefinden. So fühlt man oft nach langemmit Anstrengung verbundenen Gehen außerder gewöhnlichen Ermüdung eine große Un-ruhe der Muskeln, die es nicht erlaubt, dieFüße still zu Kalten und durch die manhalb unwillkürlich genölhigt wird, ihnenimmer eine neue Lage zu geben. Zur Hei-lung dieses Uebels läßt sich wenig thun. alsRuhe und besänftigend« Mittel empfeh-len- (4>«e.)
I'snösinua vesicas uriiiariag(Med.), Harnzwang (s. d.).
Tknessec (Geogr,). so v. w. Tennessee.Tknesur, so v. w. Lhanusar. Tencz,1) Stadl am mittelländischen Meere in derProvinz Llemsan, bei Reichs Algier (Afri-ka) ; hat Häfen, Ruinen aus dem Alter,thume; galt früherhin als Hauptort einereigenen gleichnamigen Provinz, die aberneuere Geographen nicht aufführen; 2) Vor.gebirg dabei > 3) Stabt in der ProvinzSuse, des Reichs Marokko (Afrika), amAtlas. (rs>.)
1 euer re (fr., Chir.), so v. w. Stein-löff-l (s. d ).
ßConeL (fr.), da, nehmt hin, da ist es,nehmen Sic!
Tenfu-Hien (Geogr.), Stadt in derProvinz Honan, de« Kaiserthums China(Asien); soll vor 2800 Jahren schon Sitzeines berühmten Sternkundigen, de« Tscheu-kon, gewesen sein, dessen Sternwarte nochhier steht.
Lengäle (T.-galle, Geogr.), StabtMit gutem Ha'cn im Corle Watte^ Ranoy,auf der Südseite der vorderindischcn InselCeylon. ' Tcngan-fu, Stadt in der Pro»v'nz Hupe de« Kaiserthums China (Asien),herrscht über 6 Städte; in ihrer Nähe fin-det man ein Jn^et, das besseren Honigbereitet, als die Biene. Lengen, so v.w. Thengen.
Tcng'chirurg, in China eine Artkleiner Schnellwagen, deren man sich zurAbwägung von Gold und Silber, welchesals Geld ausgegedcn wir-, bedient.
Lenzer (Geogr.), Gebirg auf der ost-indischen Insel Java (Ost-Indien) ; bestehtauS lauter einzeln stehenden Bergen, brei-tet sich durch die Provinzen Paffaruan, Lu-daya u. and. aus, und ist von einem un-abhängigem Volke bewohnt. Den Schlußdieses Gebirgs macht der VulkanArdjuna(über 10,000 Fuß hoch).
Tenn
Leng he (Numism.), s. Denga.
Tengis (Geogr.), so v. w. Balkafch.Lengltng, s. unter Törring.
(Zoos.), s. unl. RaubweSpe.
Trnters, 1) (David, der Vater,genannt il L-ss-no), wegen seiner Fäyig-keit, diesennachzuahmen, geb. zu Antwer-pen 1282, Maier aus der niederländischenSchule, lernte bei P. P. Rubens u. arbeitetezehn Jahre zu Rom unter A. Elyheimer.Er matt- große und kleine Geschichten;seine liebsten Gegenstände waren niederlän-dische Freudenfeste. Trink- und Rauchge-sellschasten, Werkstätten von Chymisten rc.Er st. zu Antwerpen 1649, Seine Werk»find schwer zu unterscheiden von denen fei-nes Sohnes. 2) (David, der Jüngere),geb. zu Antwerpen 1610, st. 1690. Erwar der Schüler feines Vaters und AdrianBrowerS. In lebendiger Darstellung deroben erwähnten Gegenstände <st er nieübcrtroffen worden, nur tragen alle seineGestalten so sehr den Charakter der Ge-meinheit, daß, wo er eS wagt, über denKreis von Bauern, Bettlern, Kriegtknech-ten u. dgl. hinauszugehen, er unleidlichw rd- Zudem besaß er auch ein besonde-res Talent, andere Meister nachzuahmen.Die erste Ehre, die ihm wtedersuhr, war,daß ihn der Erzherzog Leopold von Oest«reich zu seinen ersten Kammerdiener machte.Später ward er Direktor der Akademie zuAntwerpen. Seltene Fruchtbarkeit zeichnetihn aus (über 609 Blätter sied nach ihmgestochen und rädert), und der Hauptzugseiner Werke ist oft bis zur Ausgelassenheitgesteigerte Fröhlichkeit; in Bezug aber aufmalerische Ausführung, Leichtigkeit der Be-handlung und Haltung, und Harmonie derFärbung. (^e.)
Tenimbar (Geogr), Insel ans derGruppe der Amboinen (Asien), gehört mitManavolka (beide südöstlich von Ceram)dem Rasa von Goram. Tenisaw«, sov. w. Tensaws.
Tenjoo (Waarenk.), eine Art Gummiin Ost-Indien dem Koxc-l ähnlich.
Tenka, d. h. das Reich unter demHimmel, «in Name, den die Japaner ihremLande geben und eS dadurch a!s den Inbe-griff der Welt bezeichnen; daher sie auchihre Fürsten Tenka, sümu, d. h. Monar-chen der Welt, n-nnen.
Tenkabun (Geogr.), 1) Gebiet imLande der Ambarliner (s. d,); 2) Hauptortdarin, zugleich Hauptort der Amdorliner.
Tenkitten (Geogr.), kleines Dorf von80 Ew-, im Kreise Fischhausen, des preußi-schen Regierungsbezirks Königsberg, woman noch die Ueberreste der ältesten christ-lichen Kirche in Ost-Preußen sieht.
Tenn (jap Relig), s. unter Dsjuto.