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„Tja . . . man schlägt sich durch. Man muß zu-frieden sein..."
„O, Gott sei Dank, daß hier wenigstens Allessteht, wie es stehen soll! Ach, ich bin gar nicht auf-gelegt, vergnügt zu schwatzen . . ."
„Schade. Den Humor soll man sich, gnanämeine, bewahren."
„Nein, damit ist es aus, Tom. — Du weißtAlles'?"
„Tu weißt Alles . . .!" wiederholte er, ließ ihreHand fahren und setzte init einem Ruck seinen Stuhlein Stück rückwärts. „Heiliger Gott, wie das klingt!,Alles'! Was liegt Alles in diesem.Alles' begraben!.Ich senkt' auch meine Liebe und meinen Schmerzhinein', wie? Nein, höre mal..."
Sie schwieg. Sie streifte ihn mit einem tief er-staunten und tief gekränkten Blick.
„Ja, dies Gesicht habe ich erwartet," sagte er,„denn ohne dieses Gesicht wärest du ja nicht hier.Aber erlaube mir, meine gute Tony, daß ich dieSache um ebensoviel zu leicht nehme, als du siezu schwer nimmst, und du wirst sehen, daß wiruns vorteilhaft ergänzen. . ."
„Zu schwer, Thomas, zu schwer . . .?"
„Ja; Herrgott, spielen wir doch nicht Tragödie!Reden wir ein bißchen bescheiden und nicht mit,Alles ist zu Ende' und .Eure unglückliche Antonie'!Versteh' mich recht, Tony; du weißt gut, daß ich derErste bin, der sich so sehr herzlich über dein Kommen
Manu, Buddenbrook. I. 35