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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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schäften überzugehen, wo er nötiger war, und wennChristian im Klub weilte, so saßen um 4 Uhr dieKonsulin und Mamsell Jnngmann an dem rundenTisch, in den kein einziges Brett mehr eingelassenwar, und der sich in dem weiten Speisetempel mitseinen Götterbildern verlor, nun ganz allein beieinander.

Mit dem Tode des Konsuls Johann Buddenbrookwar das gesellschaftliche Leben in der Mengstraßeerloschen, und die Konsulin sah, abgesehen von demBesuche dieses oder jenes Geistlichen, keine anderenGäste mehr um sich, als am Donnerstag die Gliederihrer Familie. Ihr Sohn aber und seine Gattinhatten bereits ihr erstes Diner hinter sich, ein Tiner,bei dem im Speise- und Wohnzimmer gedeckt wor-den war, ein Diner mit Kochfrau, Lohndienern undKistenmakerschen Weinen, eine Mittagsgesellschaft,die um 5 Uhr begonnen, und deren Gerüche undGeräusche um 11 Uhr noch fortgeherrscht hatten, beider alle Langhals', Hagenströms, Huneus', Kisten-makers, Oeverdiecks und Möllendorpfs zugegen ge-wesen waren, Kaufleute und Gelehrte, Ehepaare undSuitiers, die mit Whist und ein paar Ohren vollMusik geschlossen hatte, uird von der man an derBörse noch acht Tage lang in den lobendsten Aus-drücken sprach. Wahrhaftig, es hatte sich gezeigt, daßdie junge Frau Konsulin zu repräsentieren verstand...Der Konsul hatte an jenem Abend, allein gebliebenmit ihr in den von hinabgebrannten Kerzen erleuch-teten Räumen, zwischen den durcheinandergerückten