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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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mann Sörenson eine Hundehütte ... nun, Gott be-fohlen."

Unerhört," sagte Frau Grünlich, indem sie dieHände im Schoße faltete und zum Plafond empor-blickte ...Großvaters Grundstück! Gut, damit istdas Besitztum verpfuscht. Ter Reiz bestand geradein der Weitläufigkeit... die eigentlich überflüssig war... aber das war das Vornehme. Der große Garten... bis zur Trave hinunter ... und das zurückliegendeHaus, mit der Auffahrt, der Kastanienallee ... Nunwird es also geteilt. Benthien wird vor der einenThür stehen und seine Pfeife rauchen und Sörensonvor der anderen. Ja, ich sage auch ,Gott befohlen',Oncle Justus. Es ist wohl niemand mehr vor-nehm genug, um das Ganze zu bewohnen. Gut, daßGroßpapa es nicht mehr zu sehen bekommt ..."

Tie Trauerstimmung lag noch zu schwer und ernstin der Luft, als daß Tony ihrer Entrüstung in lau-teren und stärkeren Worten hätte Ausdruck gebenmögen. Es war am Tage der Testamentseröffnung,zwei Wochen nach des Konsuls Ableben, nachmittagshalb 6 Uhr. Tie Konsulin Buddenbrook hatte ihrenBruder in die Mengstraße gebeten, damit er sichmit Thomas und Herrn Marcus, dem Prokuristen,an einer Unterredung über die Verfügungen des Ver-storbenen und die Vermögensverhältnisse beteilige,und Tony hatte den Entschluß kundgethan, gleich-falls an den Auseinandersetzungen teilzunehmen.Tiefes Interesse, hatte sie gesagt, sei sie der Firmasowohl wie der Familie schuldig, und sie trug Sorge,