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straße abgehalten wurden, hatte Tony keinen leichtenStand ihnen gegenüber ...
„O Gott, du Ärmste!" sagte Pfiffi, die Jüngste,die klein und beleibt war und eine drollige Art hatte,sich bei jedem Worte zu schütteln und Feuchtigkeitin die Mundwinkel zu bekommen. Nun ist es alsoausgesprochen? Nun bist du also gerade so weit wievorher?"
„Ach, im Gegenteile!" sagte Henriette, die wieihre ältere Schwester von außerordentlich langer unddürrer Gestalt war. „Du bist sehr viel traurigerdaran, als wenn du dich überhaupt nicht verheiratethättest."
„Das muß ich sagen," bestätigte Friederike.„Dann ist es ja unvergleichlich viel besser, nie-mals zu heiraten."
„O nein, liebe Friederike!" sagte Tony, indemsie den Kopf zurücklegte und sich eine recht schlag-kräftige und formgewandte Erwiderung ausdachte.„Da dürftest du denn doch wohl in einem Irrtumbefangen sein, nicht wahr?! Man hat doch immer-hin das Leben kennen gelernt, weißt du! Man istdoch keine Gans mehr! Und dann habe ich ja immernoch mehr Aussicht, mich wieder zu verheiraten, alsso manche Andere, es zum ersten Male zu thun."
„Zo?" sagten die Cousinen einstimmig ... Siesagten „Zo" mit einem Z, was sich desto spitzigerund ungläubiger ausnahm.
Sesemi Weichbrodt aber war viel zu gut undtaktvoll, um die Sache auch nur zu erwähnen. Tony