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er einen Zwicker hervor (er hat stets drei davon beisich, an langen Schnüren, die sich beständig auf seinerweißen Weste verwickeln) schlägt ihn sich auf dieNase, die er ganz kraus dabei macht, und sieht michmit offenem Munde so vergnüglich an, das; ich ihmlaut ins Gesicht lache. Aber das nimmt er gar nichtübel.
Grünlich selbst ist viel beschäftigt, fährt morgensmit unserem kleinen gelben Wagen zur Stadt undkommt oft erst spät nach Hause. Manchmal sitzt erbei mir und liest die Zeitung.
Wenn wir in Gesellschaft fahren, zum Beispielzu Kesselmeyer oder Konsul Goudstikker am Alster-damm oder Senator Bock in der Rathausstraße, somüssen wir eine Mietkntsche nehmen. Ich habeGrünlich schon oft um Anschaffung eines Couposgebeten, denn das ist nötig hier draußen. Er hates mir auch halb und halb versprochen, aber erbegiebt sich merkwürdiger Weise überhaupt nicht gernmit mir in Gesellschaft und sieht es augenscheinlichnicht gern, wenn ich mich mit den Leuten in derStadt unterhalte. Sollte er eifersüchtig sein?
Unsere Villa, die ich Tir schon eingehend beschrieb,liebe Mama, ist wirklich sehr hübsch und hat sichdurch neuerliche Möbel-Anschaffungen noch verschö-nert. Gegen den Salon im Hoch-Parterre hättestTu nichts einzuwenden: ganz in brauner Seide. DasEßzimmer nebenan ist sehr hübsch getäfelt; die Stühlehaben 25 Courant-Mark das Stück gekostet. Ichsitze im penss-Zimmer, das als Wohnstube dient.
Mann, Buddenbrooks. I. 16