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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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aus nicht glauben, daß ich es drängen und quälenwill ... Das alles kann mit Ruhe erwogen werden,muß mit Ruhe erwogen werden, denn es ist eineernste Sache. Das werde ich auch Herrn Grünlichvorläufig antworten und sein Gesuch weder abschla-gen noch bewilligen ... Es giebt da viele Tinge zuüberlegen ... So ... sehen wir wohl? abgemacht!Nun geht Papa an seine Arbeit... Adieu, Bethsy..."

Auf Wiedersehen, mein lieber Jean."

Tu solltest immerhin noch ein wenig Honignehmen, Tony," sagte die Konsulin, als sie mit ihrerTochter allein geblieben war, die unbeweglich undmit gesenktem Kopfe an ihrem Platze blieb.Essenmuß man hinlänglich ..."

Tonys Thränen versiegten allmählich. Ihr Kopfwar heiß und voll von Gedanken ... Gott! wasfür eine Angelegenheit! Sie hatte es ja gewußt,daß sie eines Tages die Frau eines Kaufmanneswerden, eine gute und vorteilhafte Ehe eingehenwerde, wie es der Würde der Familie und der Firmaentsprach ... Aber nun geschah es ihr plötzlich zumersten Male, daß jemand sie wirklich und allenErnstes heiraten wollte! Wie sollte man sich dabeibenehmen? Für sie, Tony Buddenbrook, handeltees sich plötzlich um alle diese, furchtbar gewichtigenAusdrücke, die sie bislang nur gelesen hatte: umihrJawort", um ihreHand" ...fürs Leben"... Gott! Was für eine gänzlich neue Lage aufeinmal!

Und du, Mama?" sagte sie.Tn rätst mir