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Christian zog seine große Nase in Falten undsagte:
„Wie wichtig er immer spricht! ... Man plau-dert! Wir plauderten gar nicht. Und Klatschrosenputzen ungemein! Manchmal thut er, als ob erganz laut zu sich selbst spräche. Ich störe — ichmuß um Verzeihung bitten! ... Ich habe niemalsschöneres Haar gesehen! ..." Und Christian ahmteHerrn Grünlich so vortrefflich nach, daß selbst derKonsul lachen mußte.
„Ja, er macht sich allzu wichtig!" fing Tonywieder an. „Er sprach beständig von sich selbst!Sein Geschäft ist rege, er liebt die Natur, er be-vorzugt die und die Namen, er heißt Bendix ...Was geht uns das an, möchte ich wissen ... Ersagt alles nur, um sich herauszustreichen!" rief sieplötzlich ganz wütend. „Er sagte dir, Mama, unddir, Papa, nur, was ihr gern hört, um sich beieuch einzuschmeicheln!"
„Tas ist kein Vorwurf, Tony!" sagte der Konsulstreng. „Man befindet sich in fremder Gesellschaft,zeigt sich von seiner besten Seite, setzt seine Worteund sucht, zu gefallen — das ist klar ..."
„Ich finde, er ist ein guter Nieusch," sagte Klo-thilde sanft und gedehnt, obgleich sie die einzigePerson war, um die Herr Grünlich sich nicht imGeringsten bekümmert hatte. Thomas enthielt sichdes Urteils.
„Genug," beschloß der Konsul, „er ist ein christ-licher, tüchtiger, thätiger und fein gebildeter Mann,