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Die Konsulin eröffnete den Hauptteil der Unter-haltung.
„Sie sind in Hamburg zu Hanse?" fragte sie,indem sie den Kopf zur Seite neigte und ihre Arbeitim Schoße ruhen ließ.
„Allerdings, Frau Konsulin," entgegnete HerrGrünlich mit einer neuen Verbeugung. „Ich habemeinen Wohnsitz in Hamburg, allein ich bin vielunterwegs, ich bin stark beschäftigt, mein Geschäftist ein außerordentlich reges ... hä-ä-hm, ja, dasdarf ich sagen."
Tie Konsulin zog die Brauen empor und machteeine Mundbewegung, als sagte sie mit respektvollerBetonung: „So?"
„Rastlose Thätigkeit ist für mich Lebens-bedingung," setzte Herr Grünlich halb zum Konsulgewendet hinzu, und er hüstelte aufs neue, als erden Blick bemerkte, den Fräulein Antonie auf ihmruhen ließ, diesen kalten und musternden Blick, mitdem junge Mädchen fremde junge Herren messen,und dessen Ausdruck jeden Augenblick bereit scheint,in Verachtung überzugehen.
„Wir haben Verwandte in Hamburg," bemerkteTony, um etwas zu sagen.
„Die Tuchamps," erklärte der Konsul, „die Fa-milie meiner seligen Mutter."
„O, ich bin vollkommen orientiert!" beeilte sichHerr Grünlich zu erwidern. „Ich habe die Ehre,ein wenig bei den Herrschaften bekannt zu sein. Essind ausgezeichnete Menschen insgesamt, Menschen