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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
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„Alles Glück, — du? Jean? Und immer eou-raAs!"

Und zu Thomas:

„Hilf deinem Vater!"

Und zu Christian:

„Werde was Ordentliches!"

— worauf er schwieg, Alle anblickte und sich miteinem letzten „Kurios!" nach der Wand kehrte ...

Er hatte Gottholds bis zum Schluß nicht Er-wähnung gethan, und auf die schriftliche Aufforde-rung des Konsuls, am Sterbebette des Vaters zuerscheinen, hatte der älteste Sohn mit Schweigengeantwortet. Am nächsten Morgen jedoch, ganz früh,als die Todesanzeigen noch nicht versandt warenund der Konsul auf die Treppe hinaustrat, um imComptoir das Notwendigste zu erledigen, geschah dasMerkwürdige, daß Gotthold Buddenbrook, Inhaberder Leinenhandlung Siegmund Stüwing L Comp. inder Breitenstraße, raschen Schrittes über die Dielekam. Sechsundvierzigjährig, klein und beleibt, besaß erstarke, aschblonde, mit weißen Fäden durchsetzte Cote-lettes. Er war kurzbeinig und trug sackartig weiteHosen aus rauhem, karriertem Stoff. Die Treppehinauf schritt er dem Konsul entgegen, indem er dieBrauen hoch unter die Krempe seines grauen Huteserhob und sie dennoch zusammenzog.

„Johann," sagte er, ohne dem Bruder die Handzu reichen, mit hoher, angenehmer Stimme, „wiesteht es?"

„Heute nacht ist er heimgegangen!" sagte der

Mann, Buddenbrooks. I. 7