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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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tungsräten und dergleichen nicht sonderlich beliebt.Cr schien es darauf abgesehen zu haben, den An-gehörigen der alteingesessenen Familien bei jederGelegenheit zu opponieren, ihre Meinungen aufschlaue Weise zu widerlegen, die seine dagegen durch-zusetzen und sich als weit tüchtiger und unentbehr-licher zu erweisen, als sie. Konsul Buddenbrook sagtevon ihm:Hinrich Hagenström ist aufdringlich mitseinen Schwierigkeiten ... Er muß es geradezu aufmich persönlich abgesehen haben; wo er kann, be-hindert er mich ... Heute gab es eine Scene in derSitzung der Central-Armen-Teputation, vor ein paarTagen im Finanz-Departement ..." Und JohannBuddenbrook fügte hinzu:Ein oller Stänker!"Ein anderes Mal kamen Vater und Sohn zornig unddeprimiert zu Tische ... Was passiert sei? Ach,nichts ... Eine große Lieferung Roggen nach Hollandsei ihnen verloren gegangen; Strunck L Hagenströmhätten sie ihnen vor der Nase weggeschnappt; einFuchs, dieser Hinrich Hagenström ...

Solche Äußerungen hatte Tony oft genug an-gehört, um gar nicht zum besten gegen JulchenHagenström gestimmt zu sein. Sie gingen gemein-sam, weil sie einmal Nachbarinnen waren, aber mei-stens ärgerten sie einander.

Mein Vater hat tausend Thaler!" sagte Jul-chen und glaubte entsetzlich zu lügen.Deiner viel-leicht ?"

Tony schwieg vor Neid und Demütigung. Dannsagte sie ganz ruhig und beiläufig: