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seiner Verkleidung entdeckt ward er in Ki-liklen gefangen genommen. (3oL.)
Lab'irren (Orgelb.), da« Labium (s.d. S) einer Orgelpfeife nach der ihr gehöri-gen Mensur (Enge oder Weite, Labial«nieo*ur) einrichtcn. Labilreiscn, La-biirholz, die Instrumente dazu.
Labillardikr e (Jean Jul.), geb. zuAlcnoon, seit 1800 Mitglied der Akademieder Wissenschaften; hakte in seiner JugendMedicin studirt, sich aber bald ganz derBotanik gewidmet; hat in dieser Hinsichtnicht nur Frankreich und Italien, sondernbesonders auch die Levante durchreist, spä-ter, als Theilnehmer der Expedition vonEntrecasteaur (s. d.), das Cap. Neu-Hol-land, Java u. s. w. botanisch besucht u. dieWissenschaft durch eine Menge »euer Pflan-zen bereichert. Bemerkenswerthe Schriften:Iconos plantarum 8g-riso rariorum, 5Dekaden, jede mit 10 K., Paris 1731 —18l2, 4.; koistioir cirr a la ie-
vllerclis sto l,»pe^rorrro, 2 Bde., miteinem Atlas von 41 K., Fol., Paris 1733,4. u. 8.; englisch, London 1800. teutsch inder Bibliothek der Reisen, 2 Bde.; No-vae Iloilanäiss plankarurn speciinen,2 Bde., m. 265 K., Par. 1806, Fol. (N.)
Labillardikra (Botan.), s. Billar,dieca.
Labimkter (v. gr., Geburtsh.), so v.w. Labidcmeter.
Labknius (a. Geogr.), so v. w. La-vinkus.
Qäbio (Zool.), bei Oken, Gattung ausder Sippschaft der Thürme (Schnecken);hat rundliche Mündung, keinen Nabel,hornigen Deckel; Gattung: I. ressollaru,,so v. w. gewürfelter Einjahn, s. Einjahn.Sonst unter rroclru».
Labi« (gr.), 1) Werkzeug zum Fassen,wie Griff, Henkel, Zange rc.; daher 2) inder griechischen Kirche ein Löffel, am Stielmit der Figur des Kreuzes, womit derDiakonus die stückweis in den Kelch ge-worfene Hostie herausnimmt und den Com«munikanten reicht; soll von Chrysostomoseingesübrt worden sein. (3-ä.)
Labisch in (poln. I.»bisrg-n, Geogr.),Stadt im Kreise Schupin des preuß. Re-gierungsbezirks Bromberg, unweit herNetze, in einer fruchtbaren Gegend; hatein Reformatenkloster, Tuchweberei und2000 Ew.
I, » d i rr m (latein.), l) (Ant.), Lip-pe, kuperiu», inkeriur, Ober, undUnter! ppe; 2) (bvlan. Nomencl.), dienach oben und unten gerichteten Abheilun-gen, zweilippizer, racheniörmigcr und mai»kirier Blumen; 3, (Orgelb. u. Jnstru-mcnlm ), die schmale R'tze bei Orgelpfeifenu. einigen Blasinstrumenten (wie der ssürea-den, üüro liouoe), an welche sich der Windichneidet und den Ton hervorbringl. DieLad a b.i zinnernen und hölzerne» Orgel-
pfeifen sind in ihrer Bauart verschieden;bei den oben erwähnten Flöten werdensie durch den Kern gebildet; s. Orgel. 1..leporinirm (Chir.), s. Hasenscharte.
Lab - kLse, s. unter Käse. L. - kräu -ter (Botan.), so v. w. Rubiaceen (s. d,).
L.-kraut, 1) die Pflanzengaktung Ka-lium (s. d.)z 2) des. die Art A. v-rurn.
L a b - kr a u t > s ch w ä r m e r (celerio xa-lii, «pliinx §alii, Zool.), Art aus derSchmetlerlingsgattung Schwärmer; hatgrünliche Voiderstügel mit weißer Binde,schwarze Hinkerflügcl mit blasser, rothge-fleckter Binde; Raupe lebt auf x»Iiun,u. a. Pflanzen, ist grün, hat 3 Streifenund auf jedem Ringel einen gelben Fleck.
L.»d1ad (Bot.), Art der Pflanzengat-tung Dvlichos (s. d.).
Lab-magen (Zool ), s. unt. Magen.Laboan (Geogr.), so v. w. La^uanLaböder (Geogr.), Ort im Reiche Akraauf der Zahnküste (West, Afrika); ist be.rühmt wegen der Fetische, die hier ge-macht werden. Der Priester steht in gro-ßem Anflhn.
Läbokla (a. Geogr.), Stadt in terLandschaft Kaspiria in Inäi» iure» 6»n-
xem.
I,abor (lat., gr. PonoS), 1) eigentlichdie Arbeit; 2) (Myth.), persomsicirtesDrangsal, Kummer, Elend, der Eris Kind,wohnt, nach Hesiodos und Virgitius, anden Pforten der Unterwelt.
Laborant (v. lat.). 1) (Chem.), der sichmit chemischen Versuchen und Darstellungchemischer Products, besonders solcher, wobeida« Verfahren nicht ganz bekannt ist, oderwobei besondere Voriheile wahrzunehmen,adgibt; 2) insbesondere so v. w. Alchemist(s- d.).
Laboratorium, 1) (Chem.), Haus-raum zu chemischen Arbeiten eingerichtet,besonders zu Versuchen oder auch zum Un-terricht. 2) (Pyarm.), insbes. zu chemisch«pkarmaceurischen Producten, vornehmlichsolchen, die durch Feuer dargestellt wer-den, eingerichteter Raum in einer Apotheke.Das L. muß geräumig, hoch, feuerfest, hellu. mit den zu jenen Arbeiten nöthigen Ge-räthen, als verschiedenen Arten von Oefen,Apparaten zu Destillationen, Sublima-tionen, Schmelzungen, Abdämpfungen u.s. w. vollständig versehen sein. 3) (Hüt-ten« ), in den Probirhülten e'n feuerfestesGemach, in welchem da« Schmelzen derErze und Ablreiben der Metalle vvraenvm-men wird. Es hat einen, unten sehr brei-ten Rauchfang» damit unter dem elbenmehrere Oefen angebracht werden können;auch sind kleine Blasebälge darin, welchegewöhnlich in einem Gestelle steh» und miteiner Windlade und einem Rohr versehensind, um den Wind zu den verschiedenenOefen zu leiten. 4) (Artillerie), ein Ge-
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