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8 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 8 / G bis Hältiges Gestein
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Guzmannia

Gibraltar. Er st. IS20. Er ist Ahn derHerzoge von Medina SIdonia (s- d.). 2)(Eleonore de), s. Eleonore S). l/'c.)

Guzmännia (^. 7i. -e Pflan-

zcngatlung au« der nalürl. Fam. der Co-ronarien, Ordn. Bromelieen, zur 6. Kl. 1.Ordn. deS Linn. Syst, gehörig. -EinzioeArt: x. rrioalor, mit dreifarbigem Schaft,weißen, nur einen Tag dauernden Blumen;in Ckili an waldigen Bergen heinnsch.

Guzuräte (im Mltteialtcr Gezibrah,Geogr.), 1) Provinz in Vorder-Indien;gehört zum Theil den Briten, zum Tdeildem Guicowar und einzelnen Häuptlingen,und zur Präsidentschaft Bombai; grenztan« arabische Meer, hat 18lO QM., öitlich bergiges (Gebirgskette Vtndbya u. An-fangsberge der GhatS)gut bewässertes (Flüs-se: Bunnaus, Mhye, Nerbudda, Laptyu. a.), südlich sandiges, unfruchtbares Land,hat an den Küsten die Busen von Cutchund Cambay, mehrere gute Häfen; ist inder wasserreichen Gegend besser angcbaut,in der wasserarmen durch mühsam gezogeneKanäle wenigstens gebessert, doch sind dieErnten vor Räubern nicht sicher; bringtKokos und andere Palmen, Baumwolle,Indigo, Tabak, Mohn, viel Zuchtvieh(Pferde, Rindvieh, Schafe, Ziegen) undWild (Antilopen, Schakals, Tiger), dasGewässer hat Reichthum an Fischen; dieEw. bestehen aus Hindus, Mongolen. Par-sen, angeblich 6 Will.; sie fertigen viel Baum-wollen- u. Seidenwaaren. Theilt sich in LID stricte. Hauptort in britlsch G. Surate(s. d.). 2) (Gesch.), die ehemalige Haupt-stadt, jetzt im Besitz des Guicowar, istAhme-dabad (Amadabat, Amedabat, Ar-ms dabat), am Sanbermuttee; hat einigeFestungswerke, 200 000 Ew. (1812), schönePlätze, viel Tbierhospitäler, Fabriken inGold, Seide, Elfenbein, Perlmutter; da-bei das Königsgrab (mit mehr als 500Marmorsäulen). Gebaut 1426. G. war vonjeher der Sammelplatz aller verfolgter Nach-barvölker; das Feuer Serduscht, daS in seinerHeimath vertilgt war, konnte hier öffentlichunterhalten werden; hier erhob sich einerder Haupttempel des Mahadeh. Zwar dran-gen 1025 Araber u. Moslemin ein, aber dieSultane vermochten es nicht sich zu behaup-ten, und bald standen wieder eingeborneHindus als Fürsten von G. da, bis Sul-tan Akbar 1572 G., das damals diesen Na-men angenommen hatte, mit dem Reiche derGroßmoguln verband. Neuerdings ist esvon der britisch - ostindifchen Compagnie er-obert und Eigenthum dieser und tribülbarerFürsten geworden. (»>.)

Gvemul (Zool.), so v. w. Guemel, s.unt. Pferd.

Gvendar (Geogr.), s. unt Dembeal).

Gvidr (günstig, nord. Mylh.), eineRiesenfrau, Mutter Bidar« de« Stummen;

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wie sie Thor unterstützte, s. unt. Geirraud.

Gwahattec (Geogr.), so v. w. Gohati.

Gwalior (Geogr.), 1) Distrikt in dervorderindischen Provinz Agra; gehört demSindia, ist gebirgig; doch fruchtbar, wirdbewässert vom Sunk, Koharry u. a.; 2)Hauptstadt darin, liegt auf einem steilen,342 Fuß hohen, 600 Fuß breiten , ^Stundelangen Felien, ist überall befestigt, hatnur einen einzigen Siufenzugang, der durch7 Thore gelchüyl ist, ferner hinreichendesAckerland und Wasser. Wird daher dasindische Gibraltar genannt; wurde am 5.August 1780 durch die Briten überrumpelt.Ew. SO,000, handeln mir Zeugen von Chan-dery, Indigo u. s. w. (tl>.)

Gwayro (Geogr.), so v. w. Guaira.Gweh, so v. w. Cape Corse. Gwen-d ar, s.u. Dembea 1). Gwinnet, Graf-scbaft des nordamer. Staats Georgia, anChattahvschi; hat 4589 Ew. und Lawren-cevllle zum Hauptorte. Gwösdewy,Gruppe von einigen Inseln, deren größteJmoglim und Jgelgim heißen, ,n deröstlichen Hauptverwaltung Sibiriens (asia-tisches Rußland), entdeckt 1775; sind be-wohnt (500 Ew., Tschuktschcn, Aku Alakgenannt); bringen Robben, Rennlhiere u. dgl.Gwutt, Distrikt in der Provinz. Makran,deS asiatischen Reichs Beludschistan; hatdie Hauptstadt Gwuttur, am Ausflußdes Nugor ins indische Meer; hat Hafenund Handel. (lt>.)

Gwyllion (nord. Myth.), s. Gallicenar.

G y (Geogr.) , Markts!, im Bezirk Gray,Departem. Ober-Saone (Frankreich); hatSchloß u 2700 Ew.

Gy (Gyn, Schiffb.) , ein Lau, welchesstatt des Candeels dient, und mit welchemdie große Raa aufgebiffet wird, indem manes über mehrere Rollen leitet; die an dergroßen Raa befindliche Rolle heißt Gyn-blockstrop.

Gyalrcta (x. ^4oä.), PflanzengattungauS der natürl. Fam. der Lichencen, Ord-nung Jdiolhalami.

Gyara (GyaroS, a. Geogr.), eineder Kykladen de« ägäilchcn Meers, naheder Küste von Attika; ünwirthbarerFelsen, der aber doch einen Ort gleicv. Na-mens halte, wohin die Cäsaren Verbrecherverwiesen. Die Ew, sollen von de» Mäu-sen vertrieben worden.seinz.-jetzt Glaronisi,nach Männert Jurg.

Gyas (Myth.),.so. V. w. Kyges.

Gykrgi.ö (Geogr.)') s. Györgiö. .

Gyfitz (Zool.), so d.'w. Kiebitz.

Gygaa (a. Geogr.), See in Lydien;um ihn die Grabmälcr der allen lyrischenKönige, 40 Stadien von SardeS enlfirnt.

Gygäneum (a. Geogr.), Stadt ,inKolchiS, nahe an der Mündung des Jssvs.im Pontos Euxinos.

Gygka (Myth.), Nymphe, von Pytä-

menek,