Karkaka
imFebr. 1827 bei^Distomo. Im März «.April that ec sein Möglichstes, die Akro-polis ron Athen zu retten, blieb jedoch beieinem vergeblichen Versuch dieser Art. (/>^.)
Kariäta (a. Geogr.), Stadt in Bak-trien, von Alexander d. Gr. zerstört, derauch hier den Kallisthenes (s. d.) gefangennehmen ließ.
Kariath, s. Kirkath.
a rlden (cnriäe, , Aool.), sov. w. Garncelenkrebse.
KarIdes (a. Geogr.), Stadt in Phry»gien, Chios gegenüber.
Kärien, 1) (a. Geogr), LandschaftKlein-Asiens, die wahrscheinlich ihren Na-men von den Bewohnern hat, andereSchriftsteller leiten ihn von dem hebräischenWorte Kar oder Kara, Schaf- oder Weide-platz, ab. Es machte den südwestlichenTheil der Halbinsel aus, stieß im N. anLydien, im RO. an Pamphylien, im O. anPisidien, im S. an Lykien, im SW. andas ägäische Meer, im W. an Jonien undbegriff in diesen. Grenzen, die zu verschie-denen Zeiten freilich häufig verrückt wur-den, etwa 490 QM. K. wurde von Mä-ander, Kalbis und Glauko« bewässert, warmit Zweigen des Lauros bedeckt, worunterdie Bergzüge Kadmos, Phönix und Lat,mos die bekanntesten find, und hatte inden Thälern guten Getreide-, Wein, undOelbau, auf den Bergen schöne Weidenund daher starke Viehzucht. Die Reli-gion der Karier war eine eigenthümliche,ihr« oberste Gottheit wurde unter demBildeeine- Greises mit einer Axt dargestellt, 2)(Gesch.), Die Karier gehören zu den Urein-wohnern Klein,Asiens; ein mukhiges kriegeri-sches Volk, das aber im Llterthum auchzu den furchtbarsten Seeräubern de« mit-telländischen Meeres gehörte und vor dentrojanischen Kriegen eigne Herrscher hatte,die indeß nach denselben Lydien sich unter-werfen mußten. Mit Lydien kam K. unterdie Herrschaft der Perser, die den mäch-tigsten Städten kleine Lehnsfürsten oderKönige vorsetzten, worunter die von Hali-karnaffos die bedeutendsten waren u. auchzum Theil noch unter den Makedoniern u.Römern fortdauerten, dann durch Alexan-der d. Großen an Makedonien. Endlichwurde es dem römischen Reiche völlig cin-verleibt und in der constantinischen Eintheilung eine Provinz der Diözese Asia.Aus K. waren übrigens zu verschiedenenZeiten Cvlonien ausgewanvcrt, so hattesich eine derselben am Tanais um den k»-lus IVs-oolis niedergelassen, eine andere-finden wir in Aegypten am Nil in derNähe von Bubaotls. (///.)
Karikadärma (a. Geogr.), Stadtin der Prov. Sabarä. der asiatischen Land-schaft Inckis intrs 6»IIA0IN, durch ihreDiamantengruben bekannt.
KarischeS Meer 732
Kärikal (Geogr.), 1) Gebiet ln derProvinz Karnatik (Vorder-Jndien), gehörtden Franzosen, wird von 2 Armen des Ea«very bewässert, bringt Reiß, Salz, hatSO,000 Ew. 2) Hauptstadt darin, amKarikal, einem Arme des Cavery; hatMauern, mehrere Pagoden, Hafen, 15,000Ew., welche viel baumwollene Maaren fer-tigen.
Karikolden (Petref.), unregelmäßiggebaute Lhiere, unterste Abthcilung devEpipetroniten, dazu die Pyriten und Al-cyonien.
KarikSntychos (a. Geogr.), Han-delsstadt, die nach Hanno auf der West-küste von Afrika lag und entweder einekarthagische Colonie oder eine Faktorei die-ses Volks hatte.
Kll rimo n-Java (Geogr.), Insel-gruppe zur Provinz Echapara der InselJava gehörig; darunter Kärimon mitgutem W -.ffer und reichlichem Holz, 4 Mei-len im Umfang.
Karins (a. Geogr.), 1) Stadt inMe-dken an den Grenzen von Babylonien, da«heutige Kerend. 2) Berg auf der InselMedia, der nach Plinius 9000 Schritte imUmfang hatte.
Karinlldab (Geogr.), Stadtim Sand-schack Eilistria des Ejalers Rumtli (europ.Türkei).
Karinkälla (Geogr.), so V. w. Ka.rikal.
Kllrinthtn (Miner.), so v. w. Horn-blende.
Karipse (c->i!ox-is» Kornfrucht, bot.Nomencl.), trockene, einsamige Frucht, mitso fest angewachsener Fruchlhülle, daß mansie mit der eignen Hülle des Samens ver-wechseln könnte (wie bei Gräsern).
Kariös (Myth.), Karischer, Beinamedes Zeus. Zu Mylasa (jetzt Myllesch) inKarlen stand sein alter, den Mysiern undLydiern gemeinschaftlicher Tempel.
K 2 rioth (a. Geogr.), 1) Stadt kmLande der Moabiter der ^radiu perrses.2) (Kiriokh, Kirioth Hezron), eine Stadtim Stamme Juda, südwestlich von Hebrongelegen, wahrscheinlich die Vaterstadt des Ver»räthers Judas, der davon den Zunamen Jsch-Karioth (Mann von Karioth) führte. Ka-ripeta, n. Plinius Ar^dis kelix.
Karlpi (türk. Kriegsw.), eine beritteneLeibwache des Sultans, welche sonst aus denJanitscharen ausgehoben wurde u. auch un-ter dem Janitscharen Aga stand.
Karipräca (a. Geogr), Stadt in derparlbischen Provinz Komisene. Käris1) einmaliger Name der Insel Kos; 2)Stadt in Groß Phrygien. Ka rischeSMeer, 1) s. Aegäisches Meer; 2) (n.Geogr-), Busen des Eismeers in Ruß-land, liegt zwischen der Insel Novaja
Selmja