Jago
to den Namen Santiago annimmt unddem M>ranon zufällt. 7) S t I. de losAtaläyo«, s Aralayos. 8) St. I. delEstero f. Estero. 9) S t. I. de losCavallkros, s.Saint Yague. 10) St.I. d e la Bega, s. Spanishtown.
Jaqo (Zool.), so v. w. Ri-senhuhn, s.unt Huhn.
Jago (Richard), geb. 1715 in Warwlck-shire. englischer Dichter, berühmt durch sei-ne Elegien und durch das beschreibendeGedicht: LZAS-IIill (1767); ft 1781als P'arrer zu Kimcote in der GrafschaftLetcefter. Seine Werke (in der Anderson-schen Sammlung Bd. 11.) erschienen zu Lon-don 1784 iOF.)
Jago-affe, Set. (Zool.),, so v. w.grüner Affe, s. Affe 5).
Jagodina (Jag öd na, Geogr.),Stadt in Servien (europ. Türkei); liegt un-weit der Morawa, hat Bad.
Jagow (von), geb. um 1765 in demBrandenburgischen; trat früb in preußischeKriegsdienste, that sich im Feldzug 1307in Preußen hervor, erhielt 1809 als Major
das neu errichtete Gardejägerbataillon, ward
1813 beim Ausbruch de« Kri-g« Brigadecom-mandeur der 2. niederschlesischen Brigade u.fükrte dieselbe bei Lützen und Bautzen. Erward 18I3Oberstlieulenant und Oberst, er-hielt in Abwesenheit des Generals DobschützLen Befehl über das Blocadecorps vor Er-furt, ward dort Generalmajor, rührte dannim Januar 1314 einige Regimenter bran-denburgscher Landwehr nach Frankreich, mach-te mit denselben den Feldzug in Frankreichrühmlich mit u. befehligte 1815 die 3. Bri-gade mit vielem Ruhm bei Ligny undBelle-Alliance. Nach dem Kriege erhielt er denBekedl über die Division zu Erkürt, ward1817 Generalsieutenant und erhielt später,nach des Feldmar'challs v. Kleist Tode, erstinterim'stisch, dann definitiv, das General-kommando in der preußischen Provinz Sach-sen, das er noch mit großer Humanität u.Umsicht verwaltet. (Pr.)
Jögra (G-'vqr.), ko v. w. Geagra.
Jagra-zucker, s. Jagara-ucker.
Jägrenat (Geogr.), so v. w. Jagarnat.
Jagst, u. Zusammensetzung, so v. w.Jaxt u Zusammensetzung.
Jaguar (felis ono», 7.., k. panrsiera,Zool.). Art aus derGattung Katze; istbräun-lichgelb. hat an den Seiten 4Reihen schwar-zer Ringel, mit einqefchlossenem schwarzemPunkt, ist unten weiß, schwarz gestre'ft,hat fast die Größe des Tigers, ist gefähr-lich, räuberisch, lebt in Südamerika. Manfindet den J. (kel. onc. speise,) auch ver-steinert, doch ist der Schädel mehr gewölbt.
Jaguaripe (Geogr.), Billa in derbra-silianischen Capit. Bahia am gleichnamigenStrom; hat gute Elementarschulen; dieEinw. sind fast alle Töpfer.
Encyclopäd. Wörterbuch. Zehnter Band.
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Jaguaründi (felis i»§usrun<1i, ^ra-sa, Zool.), Art aus der Gattung Katze ausSüdamerika; ist lang, niedrig, braun-schwärzlich.
Jagur (bibl. Geogr.), Stadt im Süd-theile des Stammes Juda (Jos. 15, 21).
Iah (w), 1) aus s-ilw. Jehovah, zu.sammengezogen, n. And., wohl richtiger, vonNb-i'. so viel wie Beständigkeit, Würde,Vollkommenheit, erst seit den Prophetengebräuchlicher Name Gotte». Luther über-setzt es durch Herr. 2) kabbalistisches ineinigen hohen Graden der Freimaurerei be-deutsames Wort. So auch Jaho.
Ja ha lern (Jahasin, Geogr.), arabi-scher Volksstamm in Nubien (Afrika).
Jahd« (Geogr.), Küstenfluß imHcrzog-thum Holstein-Oldenburg; macht beim Aus-fluß eine gute Rhede.
Jahedhiäner (Muhammed. Relig.),kirchliche Secte der Muhammedaner, vonihrem Lehrer Amru Ebn Bahr mit demBeinamen Jahadh, eine« Matazaliten,welcher dje Ewigkeit der Höllenstrafen leug.netc und ein Verwandlung derselben in Feuerlehrte, auch überhaupt an den Gläubigengeringe Ansprüche machte. (^.)
Jahgow (Geogr.), Dorf im Distrikt u.der Provinz Agra (britisch - Vorderindien)Schlachte» 1568 u. 1707.
Jahi (Geogr.), ko v. w. Jabba.
Jahimäner (Muhammed. Relig.), eineSecte der Muhammedaner, Gegner derKadorianer, Nachfolger des Jahm EbnSafwan, welcher lehrte, Laß Paradiesund Hölle verschwinden und zuletzt Gottallein übrig bleiben würde.
*Jahlrnder (spr. Dtch..., inb.Myth ), einer von den Dauavas (s. d.)in der indischen Religion, unüberwind-lich, weil seine Gemahlin von unerschüt-terlicher Keuschheit war. Er verlang-te, daß Mahadewa (Schiwen) ihm seineGemahlin Parwadi abtreten solle, und imKampfe darüber hätte vielleicht der Gottunterlegen, wenn nicht Wischnu, auf seinBitten, des Dämonen Gestalt angenom-men und so von dessen Gattin jede Gunst-bezeigung erhalten hätte. Jetzt erst wurdeI. besiegt und getödtet. (7i. S.)
Jahn 1) (Landw.), der Raum, auf wel-chem 1 Schnitter das Getreide oder das GraSabhauet, welcher einem langen, schmalenStreifen gleichet; daher Jahn Meister,der Schnitter, welcher die übrigen anstellt;2) so v. w. Schwad; 3) (Weinb.), in gro-ßen Weinbergen einzelne Ablheilungen, wo-von jährlich eine gedüngt wird; 3) (Forstw.),wenn das gehackte Buschholz in Reihen ge-legt wird, eine solche Reihe, daher Jahn-hauer, so v. w. Holzhauer.
Jahn I) (Johann), geb. zu Taswitzin Mähren 1750; war Doktor der Lheol. u.
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