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organischen Veränderungen de- Unterleibes,vorzüglich der innern Geschlechtsteile, ver-bunden ist, erzeugen. Vorzüglich sind diesLeidenschaften, Gram, Aerger, Schreck,sitzende Lebensart, verbunden mit dem Ge-nuß hitziger und vieler warmer Getränke,aber insbesonders unbefriedigrer, zu über-trieben, zu roh, oder zu Unrechter Zeit (;.K. kurz nach der Menstruation, in undsogleich nach überstandenen Wochen) befrie-digter Geschlechtstrieb. Die bei der H.so enorm gesteigerte Reizbarkeit und Sen-sibilität ist bei der Heilung sehr zu be-rücksichtigen und daher auch alle Arzneimit Vorsicht und genauer Auffassung desbesondern Falls anzuwenden. Das Auf-suchen und möglichste Entfernen der Ur-sachen, so wie da« gemüthliche und psychi-sche Einwirken des Arztes sind dabeiHauplbedingungen. Nur uneigentlich wirdein hypochondrischer Instand, bei dem abermehrere Symptome, die der H. vorzugs-weise eigen sind (Hypvchondrlasis), vor-herrschen, auch beim männlichen Geschlechtals H. bezeichnet. (L-l.)
Hysteriönica (Ii. ^ittck.), Pflanzen-gattung au« der natürl. Familie der Zusam-mengesetzten, Ordn. Cynareen, zur 1. Ordn.der Eyngenesie des Linn. Syst, gehörig.Art! fr. jssionoiäos in Buenos-Ayres.
s l er I sin u» (Med.), so v. w. Hy-sterie. HysterktiS, Gebärmutterentzün-dung (s. r.).
Hysterium (Ii. Schwammgat-
tung aus der Ordn. Markschwämme (M^e-toinzeoi L), längliche oder rund-
liche, in einer Spalte sich öffnende, auf-rechte Schläuche, ovale Keimkörner ent-haltende Behälter bildend, in viele Ar-ten zerfallend.
N^srerooels (lat., v. gr., Chir.),Mutterbruch (s. d.). N.-onesinus, Ju-cken in der Gebärmutter.
Hysteroliten (Petres), Versteine-rungen von einem Weichtiere mit zwei,etwa« vierseitigen Schalen, woran ein klei-nerer Mittelteil und zwei dreiseitige Flü-gel erkennbar sind; finden sich als Stein-kerne in verschiedenen Arten.
HysterolithrasiS (Med.), s. Ge-bärmutterstein.
Hysterologie» (gr.), 1) die Rede deszuletzt Sprechenden, auch die Rolle desletzten Schauspielers; daher 2) so v. w.Hysteron Proteron.
Ilz-Steroiöxia (Med.), s, unter Ge-bärmutterbeugung.
Hyurua
Hysteromanrr (li^sroroinZnia,Med.), die Mutterwuth (s. d.).
Hysteron proteron (gr.), 1) eigent-lich das Spätere früher ob. umgekehrt; dah.2) so v. w. Lnachronismos; Z) (Gramm.),wenn ein Ausdruck, Wort, Satz demjeni-gen voransteht, dem er dem Sinne nach fol-gen sollte; z. B. valet atguo vivit (erist gesund und lebt), inecui» eliucsruser nsrus (mit mir erzogen und geboren);grammatische und, wenn sie, um beabsich-tigte Wirkung, z. B. im Komischen, her-vorzubringen, anqewendet wird, auch ästhe-tische Figur. Verschieden davon ist dieInversion (s. d.). (LoL.)
Hysteropktren (Petres.), so v. w.Hysteroliten.
Il)-ster»plioriis (Bot.), Art derPflanzengattung Parthenium (s. d.)
Hysteropläsmen (H^sceroplLs-in »ra, Geburtsb.), künstliche Nachbildungender Form der Gebärmutter, insbesonderedes Halses und Mundes derselben, zumBehuf des Unterrichts in der Enlbindungs-kunst. Dergl. hat besonders L. F. vonFroriep (s. d. 2) angegeben.
Hysteropötmos (gr.), ein, für todtGehaltener und Zurückkehrender, z. B. auslanger Gefangenschaft.
li^sroropsopiiia (lat., v. gr.,Med.), so v. w. Acdöopsophie (s. d.).
Hysteroptösi« (Med.), Gebär-muttervorfall, s. unter Vorfall. Hyste-rorrhagie (11^ s re rorrlrüx-i-), Ge-bärmutterblutfluß. Ilz-Sleroirliöes, l)Gebärmutterbluifluß; 2) so v. w Leukor-rhie (s. d ). Hysterotomir (Il^srs-rotöinia, li.-toin oci - , Geburtsh ),der Kaiserschnitt (s, d.). Il^scrielasis(II vsrrio> sin us), s. unter Stachel-schweinmenfch. H^srrioosi (Zool.), s.Stachelschweine.
Il^srrix (Bot.), Art der Pflmzen.gattungen: 1) Aristida? 2) Larlcrla; Z)Elymus (s. d. a.); 4) (Med.), so v. w.Il^strieiasis.
il)-stiix (Zool.), s. Stachcltbier.
Hytäris (a. Geogr.), nach Pliniu« einFluß in Karamania.
Hythe (Geogr.), einer der Fünshafenin der Grafschaft Kent (England), mit ver-schlämmten Hafen; sonst volkreicher als jetzt.
Hyürua (Geogr.), 1) kleine Landschaftzwischen dem Rio Negro und dem Teste,in der brasilichen Capitania Rio Negro;Hauptstadt Rogueyra. 2) Fluß in ihr;macht einen schönen Wasserfall.